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Date: Jul 22, 2019

Universität Bonn ist erfolgreichste Hochschule im Exzellenzwettbewerb

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Mit Stolz und Freude ist an der Universität Bonn die am Freitag, den 19.07.2019, verbreitete Entscheidung der Exzellenzkommission aufgenommen worden, ihr den Status einer Exzellenzuniversität zu verleihen. Sie ist eine von nur elf Exzellenzuniversitäten in Deutschland und von zwei in Nordrhein-Westfalen.

Mit den im vergangenen September eingeworbenen sechs Exzellenzclustern ist die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn die erfolgreichste Universität im deutschlandweiten Exzellenzwettbewerb.

Mit großer Spannung war die Förderentscheidung erwartet worden. Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch hatte gemeinsam mit mehreren Hundert Universitätsangehörigen im Hörsaalzentrum auf dem Campus Poppelsdorf per Livestream die Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Ergebnisse verfolgt. Als der Name der Bonner Universität fiel, brandete lauter Jubel auf. „Wir sind Exzellenzuniversität! Der heutige Tag ist ein Meilenstein in der 200-jährigen Geschichte unserer Universität“, rief der Rektor der jubelnden Menge zu. „Unsere Anstrengungen waren fruchtbar, die Leistungsfähigkeit unserer Universität hat im harten Wettbewerb überzeugt. Dies ist ein Riesenerfolg und ein großer Schritt zu unserem Ziel, Bonn dauerhaft unter den besten Universitäten in Deutschland und Europa zu etablieren.“

Professor Hoch dankte allen, die entschlossen und geschlossen zu diesem Erfolg beigetragen haben: „Das ‚WIR‘ ist das Leitmotiv unseres Exzellenzantrags. Wir waren erfolgreich, weil wir uns gemeinsam dem Wettbewerb gestellt haben. Ich danke allen Forschenden, Dekanen, Studierenden, Rektoratsmitgliedern und Beschäftigten von ganzem Herzen für ihre harte Arbeit. Mein großer Dank gilt auch unseren außeruniversitären Kooperationspartnern und den zahlreichen Unterstützern in Stadt, Region und Land. Dieser große Erfolg strahlt aus auf die gesamte internationale Wissenschaftsregion Bonn und weit darüber hinaus!“

Bereits im vergangenen September war die Universität Bonn mit sechs Exzellenzclustern auf ihrer gesamten wissenschaftlichen Breite – alle sieben Fakultäten sind beteiligt – erfolgreichste Universität der Wettbewerbsrunde. Mit dem neuerlichen Erfolg in der Förderlinie „Exzellenzuniversitäten“ hat sie sich endgültig unter den forschungsstärksten Universitäten in Deutschland etabliert.

Die auf Dauer angelegte Förderung der Exzellenzuniversitäten beginnt zum 1. November 2019 und hat für zunächst sieben Jahre ein Volumen von insgesamt bis zu 105 Millionen Euro pro geförderter Hochschule. Danach müssen sich die Exzellenzuniversitäten einer externen Evaluation unterziehen.

Investitionen in Menschen, Netzwerke und Transfer

Im Zentrum der Exzellenzstrategie der Universität Bonn steht ein Dreiklang, den sie in ihrem Zukunftskonzept unter dem Antragstitel „WE invest in people, WE foster networks, WE create impact“ beschrieben hat: Mit finanzieller Unterstützung aus der „ExStra“ will die Universität neue Spitzenkräfte auf allen Karrierestufen für Bonn gewinnen und die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft und forschungsorientierter Lehre weiter verbessern („WE invest in people“). Davon werden auch die sechs neuen transdisziplinären Forschungsbereiche (TRA) der Universität profitieren, in denen fächer- und fakultätsübergreifend und unter Einbindung außeruniversitärer Partner Lösungen für große wissenschaftliche, technologische und gesellschaftliche Herausforderungen gesucht werden. Die Universität wird die Exzellenzförderung außerdem nutzen um ihre regionalen, nationalen und internationalen Netzwerke zu stärken und auszubauen („WE foster networks“). Schließlich wird die Universität ihr Engagement im Wissenstransfer und in der Wissenschaftskommunikation verbreitern, um die vielfältigen Erkenntnisse aus der Forschung noch besser nutzbar zu machen („WE create impact“).

Auch in Feierlaune behält der Rektor diese hochgesteckten Ziele fest im Auge: „Der Titel ‚Exzellenzuniversität‘ ist uns Anerkennung und Verpflichtung zugleich. Insbesondere möchten wir neben der Neugier-getriebenen Grundlagenforschung in den Disziplinen auch die transdisziplinäre Zusammenarbeit über Fakultäts- und Fächergrenzen hinweg fördern und unsere wissenschaftlichen Netzwerke in aller Welt noch stärker ausbauen. Chancengleichheit, Diversität, Nachhaltigkeit und familiengerechte Studien- und Arbeitsbedingungen sind uns ebenfalls zentrale Anliegen. Auch daran wollen wir uns messen lassen.“

Rektor Hoch gratulierte der RWTH Aachen zu ihrer erneuten Förderung als Exzellenzuniversität. Mit Bedauern nahm er die Entscheidung zur Kenntnis, dass die Universität zu Köln nicht weiter als Exzellenzuniversität gefördert wird. Rektor Hoch sagte: „Die ABC-Wissenschaftsregion (Aachen, Bonn, Köln/Cologne einschließlich Jülich) ist eine der stärksten Wissenschaftsregionen in Deutschland und Europa. Das zeigt sich auch daran, dass sie zu den erfolgreichsten Regionen im Exzellenzwettbewerb gehört. Unsere drei Universitäten sind durch gemeinsame Exzellenzcluster und viele weitere Forschungsprojekte miteinander verbunden. Diese Zusammenarbeit wird in jedem Fall weiter gestärkt und die Kooperationen weiter ausgebaut.“

Architekt und Motor des Erfolges

Der Vorsitzende des Hochschulrats der Universität Bonn, Prof. Dr. Dieter Engels, gehörte zu den ersten Gratulanten und dankte Rektor Hoch persönlich für dessen Einsatz: „Dass die Universität Bonn sich jetzt ‚Exzellenzuniversität‘ nennen darf, verdankt sie zu allererst Michael Hoch. Er ist der Architekt und der Motor dieses Erfolges!“

Auch Oberbürgermeister Ashok Sridharan gratulierte der Universität persönlich: „Ich gratuliere der Bonner Universität herzlich zu diesem großartigen Erfolg! Durch die Förderzusage als Exzellenzuniversität profitiert nicht nur die Universität, sondern auch die Stadt. Der Status Exzellenzuniversität ermöglicht der Uni, ihre internationale Stellung auszubauen und internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besser anwerben zu können. Dies wird maßgeblich zur Stärkung Bonns als internationale Stadt und zum Ausbau der Wissenschaftsregion beitragen. Die Stadt wird die Universität bei all ihren Aktivitäten unterstützen.“

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