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Date: Nov 26, 2019

Isabel Schnabel als einflussreichste Frau in der deutschen Ökonomie ausgewählt

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Erstmalig veröffentlicht die F.A.Z. eine Rangliste der einflussreichtesten Frauen in der Ökonomie. Isabel Schnabel belegt den ersten Platz und gilt damit als einflussreicheste deutsche Ökonomin.

In diesem Jahr hat die F.A.Z. zum ersten Mal eine gesonderte Aufstellung der einflussreichsten Frauen in der Ökonomie, neben dem traditionellen Ranking für Ökonomen herausgegeben. Das Ranking berücksichtigt den Einfluss der Ökonominnen sowohl in der Wissenschaft als auch in der öffentlichen Wahrnehmung in Medien und Politik. Seit diesem Jahr berücksichtigt das Ranking auch die Resonanz in sozialen Medien.

Isabel Schnabel, Professorin für Finanzmarktökonomik an der Universität Bonn, Sprecherin des Exzellenzcluster ECONtribute, Mitglied des Sachverständigenrats (Wirtschaftsweise) und kürzlich nominiert als Direktorin der Europäischen Zentralbank belegt den ersten Platz und gilt damit als einflussreichste deutsche Ökonomin.

Isabel Schnabel freut sich über die Platzierung und die Neuerungen des Rankings: "Ich habe mich über die Platzierung im Ökonominnen-Ranking sehr gefreut. Ich begrüße die getrennte Aufführung der Frauen sehr. Hierdurch bekommen viele Frauen eine ganz andere Sichtbarkeit. Frauen sind in den Wirtschaftswissenschaften in Deutschland nach wie vor stark unterrepräsentiert. Wir benötigen unbedingt mehr weibliche Vorbilder, an denen sich die Nachwuchswissenschaftlerinnen orientieren können.“

Die gesamte Liste umfasst mehr als 250 Ökonominnen und Ökonomen, davon sind 34 Frauen. Dies repräsentiert auch den Anteil der Frauen untern den deutschsprachigen Wirtschaftswissenschaftlern. Die getrennte Aufführung in diesem Jahr ist möglich, weil die Kriterien der Rangliste modernisiert wurden. Aus der Liste lassen sich auch Themenschwerpunkte erkennen, die verstärkt von Ökonominnen bearbeitet werden: Statt mit Steuern oder Ungleichheit, mit dem Wirtschaftswachstum, der Automobilwirtschaft oder dem Arbeitsmarkt wie die einflussreichsten männlichen Kollegen, gewinnen Frauen ihren Einfluss häufiger mit Familien- oder Umweltthemen.

In die Top 100 des gesamten Rankings wurden vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Armin Falk (Platz 12), Isabel Schnabel (Platz 15), Moritz Schularick (Platz 37), Klaus Zimmermann (Platz 49) und der bereits verstorbene Nobelpreisträger Reinhard Selten (Platz 55) aufgenommen.

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(c) Uni Bonn - Volker Lannert

 

 

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