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Graduiertenkolleg - Die gesamtwirtschaftlichen Folgen der Ungleichheit

Kurzbeschreibung

Ab April 2018 werden sich Nachwuchswissenschaftler gemeinsam mit Professorinnen und Professoren des Fachbereichs an einem Graduiertenkolleg mit den Folgen zunehmender Ungleichheit auseinandersetzen. Ermöglicht wird dies durch die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die das Graduiertenkolleg 4.5 Jahre mit insgesamt ca. 1,5 Millionen Euro finanziell unterstützt. Bereits zum dritten Mal fördert die DFG damit ein Graduiertenkolleg am Fachbereich, die jeweils an die Bonn Graduate School of Economics (BGSE) angebunden wurden, und von den dortigen Strukturen und Erfahrungen in der exzellenten Doktorandenausbildung profitierten.

Professor Dr. Christian Bayer, Sprecher des neuen DFG-Graduiertenkollegs, hebt hervor, „Zunehmende Ungleichheit steht im Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Debatte in vielen Industrieländern - dennoch wissen wir aus ökonomischer Sicht zu wenig über die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen dieses Trends“. Es gilt also ökonomische Ungleichheit zu dokumentieren, die Ursachen zu verstehen und in einem zweiten Schritt zu untersuchen, ob sich gesamtwirtschaftliche Veränderungen in ungleichen Gesellschaften anders ausbreiten, und ob Ungleichheit neue Kanäle schafft, über die einzelwirtschaftliche Unsicherheit gesamtwirtschaftlich relevant wird. Ziel ist es auch durch fundierte Analysen die wirtschaftspolitische Debatte zu bereichern und dabei zu helfen, effektive und wohlfahrtssteigernde makroökonomische Politiken zu entwerfen. Hierbei können die Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler, von denen ungefähr 15 pro Kohorte über das Kolleg gefördert und ausgebildet werden sollen, auf die Expertise der Professorinnen und Professoren des Fachbereichs bauen. gearbeitet hat.

Beginn: April 2018

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Beteiligte Wissenschaftler

Insgesamt beteiligen sich zehn Professorinnen und Professoren des Fachbereichs in dem Graduiertenkolleg, dazu gehören unter anderem Frau Prof. Dr. Isabel Schnabel, die auch Wirtschaftsweise ist, Prof.  Dr. Moritz Schularick, ein Finanz- und Wirtschaftshistoriker, und Prof. Dr. Keith Küster, der bereits an der Zentralbank gearbeitet hat.

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Veranstaltung

Am Dienstag, 11. Juli, eröffnet das Graduiertenkolleg seine Arbeit mit einer öffentliche Vorlesung zum Thema „Makroökonomik der Ungleichheit: Fakten, Fragen, Folgen“. Referenten sind Prof. Dr. Christian Bayer und Prof. Dr. Moritz Kuhn. Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr im Hörsaal C des Juridicums, Adenauerallee 24-42, statt.

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