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Forschung am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Forschungsprofil

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Bonn gehört zu den führenden Fachbereichen in der ökonomischen Forschung in Europa und genießt international hohes Ansehen. Dies belegen die sehr guten Platzierungen des Fachbereichs in internationalen Rankings, die Erfolge in der Einwerbung renommierter Forschungsdrittmittel sowie zahlreiche hochrangige Preise und Auszeichnungen für Bonner Ökonomen - allen voran der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften an Reinhard Selten im Jahr 1994.

Der Fachbereich ist gleichermaßen stark in der Wirtschaftstheorie und in der angewandten Forschung in den empirischen Wirtschaftswissenschaften.

Die Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der

  • Mikroökonomik,
  • der monetären und internationalen Makroökonomik,
  • der Verhaltensökonomik,
  • der Finanzmarktökonomik
  • und der experimentellen und empirischen Wirtschaftsforschung.

Zentrale Forschungsthemen sind zum Beispiel die ökonomischen Ursachen und Folgen von sozialer Ungleichheit und der Wandel von Märkten im Kontext von Internationalisierung und Digitalisierung. Ziel der Forschung ist es, besser zu verstehen, wie Märkte, Anreize und Mechanismen der politischen Entscheidungsfindung funktionieren, welche Auswirkungen sie haben und wie sie besser ausgestaltet werden können. Bonner Ökonomen nehmen mit ihrer Arbeit auf vielfältige Weise Einfluss auf die öffentliche Debatte zu wirtschaftspolitischen Themen. Die Forschungsergebnisse fließen in Form von fundierten Analysen und Empfehlungen in die Politikgestaltung ein.

Der Fachbereich ist traditionell stark in der Verbundforschung. Hier werden langfristige Strukturen für ökonomische Spitzenforschung entwickelt und zukunftsweisende Forschungsfelder mit einer hohen gesellschaftlichen Relevanz erschlossen. Dazu gehören derzeit der Exzellenzcluster "ECONtribute: Markets and Public Policy" mit der Universität Köln und der von der DFG geförderte SFB/TR 224 „Economic Perspectives on Societal Challenges: Equality of Opportunity, Market Regulation, and Financial Stability“ mit der Universiät Mannheim. Außerdem ist der Fachbereich am Exzellenzcluster „Mathematik – Grundlagen, Modelle, Anwendungen“ am Hausdorff Center for Mathematics der Universität Bonn beteiligt.

Die Forschungsstärke der Bonner Wirtschaftswissenschaften zeigt sich auch in der individuellen Forschung. So sind Bonner Ökonomen in allen drei Förderlinien der ERC Grants erfolgreich. Laufende Projekte sind die ERC Consolidator Grants von Christian Bayer und Moritz Schularick.

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen einer an internationalen Maßstäben orientierten Doktorandenausbildung an der Bonn Graduate School of Economics (BGSE) hat eine zentrale Bedeutung für die Forschung. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Internationalisierung der Ausbildungs- und Stellenmärkte für den hochqualifizierten akademischen Nachwuchs will der Fachbereich junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einer frühzeitigen auf Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften fokussierten Forschungstätigkeit befähigen. Ausdruck des Erfolgs dieser Förderung ist die große Anzahl der ehemaligen Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdoktorandinnen und Postdoktoranden des Fachbereichs, die Professuren an renommierten in- und ausländischen Universitäten innehaben.

Eine entscheidende Basis für die Forschungsstärke des Fachbereichs ist schließlich die Vernetzung mit internationalen und lokalen Partnern. Hierzu zählen in Bonn vor allem das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA), das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern und das Institute on Behavior and Inequality (briq)

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