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Sachverständigenrat legt Jahresgutachten vor
Prof. Dr. Isabel Schnabel übergibt als eine
der fünf „Wirtschaftsweisen“ Gutachten an Kanzlerin

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung prognostiziert aufgrund des weltweiten Handelskonflikts und zunehmender Kapazitätsengpässe eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums. Angesichts hoher Risiken mahnt er eine Stärkung der EU und des Euroraums ebenso an wie ein Zulassen des Strukturwandels infolge der Digitalisierung. Heute haben die „Wirtschaftsweisen“ ihr Jahresgutachten 2018/19 mit dem Titel „Vor wichtigen wirtschaftspolitischen Weichenstellungen“ an die Bundesregierung übergeben. Prof. Dr. Isabel Schnabel vom Institut für Finanzmarktökonomie & Statistik ist als eine der Sachverständigen an dem Gutachten beteiligt.

 

 Jahresgutachten Sachverständigenrat 2018

Quelle: https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/

 

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer der längsten Aufschwungphasen der Nachkriegszeit, allerdings hat sich das Wachstum aufgrund der ungünstigeren außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und produktionsseitigen Problemen in der Automobilindustrie verlangsamt. Hinzu kommen zunehmende Kapazitätsengpässe, nicht zuletzt im Bereich der Fachkräfte. Geld- und Fiskalpolitik verstärken die Hochkonjunktur. Für dieses und das kommende Jahr erwartet der Sachverständigenrat eine Fortsetzung des Aufschwungs mit Wachstumsraten von 1,6 Prozent beziehungsweise 1,5 Prozent. „Die deutsche Volkswirtschaft ist den bestehenden Risiken, wie dem Handelskonflikt, dem Brexit und den Entwicklungen im Euroraum, in besonderem Maße ausgesetzt. Hinzu kommen die langfristigen Herausforderungen der demografischen Entwicklung und der Digitalisierung“, betont Prof. Schnabel. Deutschland solle gute Rahmenbedingungen für neue Technologien schaffen, statt einzelne Industrien, wie etwa die Batteriezellproduktion, über industriepolitische Eingriffe zu fördern.

„Stärkung der EU und des Euroraums“

Der Sachverständigenrat betont, dass sich viele Herausforderungen nur gemeinsam mit der EU bewältigen lassen. Er hält es nach wie vor für sinnvoll, den Brexit möglichst zu verhindern oder zumindest einen ungeordneten Brexit abzuwenden. Die finanziellen Ressourcen der EU sollten stärker auf solche Ausgaben konzentriert werden, die einen echten europäischen Mehrwert liefern. Eine Normalisierung der Geldpolitik im Euroraum sei ebenso erforderlich wie eine Rückführung der Schuldenstandsquoten, unterstützt durch reformierte Fiskalregeln. „Besonders wichtig ist es außerdem, die Banken- und Kapitalmarktunion weiter voranzutreiben, um die Europäische
Währungsunion glaubwürdig zu stabilisieren. Gerade die jüngsten Ereignisse in Italien zeigen, wie wichtig das für die Zukunft des Euroraums ist“, sagt Prof. Schnabel. Hierzu könnte neben einer fiskalischen Letztsicherung für den europäischen Abwicklungsfonds eine gemeinsame europäische Einlagensicherung gehören. Außerdem dürfte das Halten von Staatsanleihen in der Bankenregulierung nicht länger privilegiert werden. Ein wichtiges längerfristiges Ziel sei die Schaffung eines echten gemeinsamen Banken- und
Kapitalmarkts in Europa.

Einschätzungen liefern Argumente für die politische Debatte

Der Sachverständigenrat spricht keine Empfehlungen aus, sondern zeigt
Fehlentwicklungen auf und bewertet verschiedene Handlungsalternativen. Das
Jahresgutachten liefert so wirtschaftspolitische Argumente, die in politischen Prozessen und in der öffentlichen Diskussion eine wichtige Rolle spielen.

Vortrag beim Dies academicus

Beim nächsten öffentlichen Dies academicus am Mittwoch, 5. Dezember, skizziert Prof. Schnabel ab 16.15 Uhr in Hörsaal F im Juridicum die zentralen Inhalte des aktuellen Jahresgutachtens des Sachverständigenrates zur Begutachtung der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Das Jahresgutachten im Internet: https://www.sachverstaendigenratwirtschaft.
de/publikationen/jahresgutachten/jahresgutachten-201819.html

Kontakt für die Medien:
Prof. Dr. Isabel Schnabel
Institut für Finanzmarktökonomie & Statistik
Universität Bonn
E-Mail: isabel.schnabel@uni-bonn.de

Bildquelle: www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de

Pressemitteilung der Uni Bonn

Geschäftsführung für den Exzellenzcluster „ECONtribute: Märkte & Public Policy“ gesucht

Für den Exzellenzcluster „ECONtribute – Märkte & Public Policy“ suchen die Universität Bonn und die Universität Köln zum 1.1.2019, befristet für die Dauer von 7 Jahren eine Geschäftsführerin oder einen Geschäftsführer (TV-L 14).

Der Exzellenzcluster ist eine ab Januar 2019 im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder neu geförderte Kooperation der Universität Bonn und der Universität zu Köln. Der Cluster erforscht die Funktions-weise von Märkten sowie Gründe für deren Versagen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Herausforderun-gen und will politischen Entscheidungsträgern innovative Lösungen anbieten.

Die Stellenanzeige mit weiteren Informationen zu Aufgabeprofil und zum Bewerbungsprozess finden Sie hier.

 

Förderzusage für den Exzellenzcluster „ECONtribute: Märkte & Public Policy“

Der Clusterantrag „ECONtribute: Märkte & Public Policy“ der Universitäten Bonn und Köln ist bundesweit der einzige überwiegend wirtschaftswissenschaftliche Antrag, der erfolgreich aus der Exzellenzstrategie hervorgeht. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen die Funktionsweise von Märkten sowie Gründe für deren Versagen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Herausforderungen wie globaler Finanzkrisen, einer sich verfestigenden Ungleichheit oder der Digitalisierung. Auf dieser Basis will der Cluster den politischen Entscheidungsträgern innovative Lösungen anbieten, die in die Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftspolitik bislang kaum Eingang gefunden haben.

 

ECONtribute Team

 

„Die Zusage ist ein großer Erfolg. Unser Cluster hat das Ziel, neue Möglichkeiten zur Gestaltung und Regulierung von Märkten angesichts der neuen Herausforderungen zu erforschen. Dabei gehen wir über traditionelle Analysen der Wirtschaftspolitik hinaus, indem modelltheoretische und empirische Forschungsansätze ergänzt werden um Erkenntnisse aus den Verhaltens-, Rechts- und Politikwissenschaften. Ein besonderes Anliegen ist uns der intensive Austausch zwischen Spitzenforschung, Politik und Öffentlichkeit über das ECONtribute-Netzwerk,“ sagt Prof. Dr. Isabel Schnabel, designierte Sprecherin des Clusters aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften.

Die standortübergreifenden Forschungsaktivitäten des Clusters werden unter dem Dach des 2017 gegründeten Reinhard Selten Institute gebündelt. Hierzu sagt Prof. Dr. Felix Bierbrauer, designierter Clustersprecher der Universität zu Köln: „Durch den Cluster wird im Köln-Bonner-Raum ein international sichtbarer Forschungsschwerpunkt zur Analyse von Märkten gebildet. Unser innovativer Ansatz wird der Forschung über Wirtschaftspolitik ganz neue Impulse verleihen.“

Pressemitteilung der Universität Bonn

Professor Armin Falk erhält den Felix Büchel Award 2018

Im Rahmen der 13. International SOEP User Conference in Berlin wurde Prof. Armin Falk mit dem Felix Büchel Award ausgezeichnet. Der Wissenschaftspreis wird alle zwei Jahre von der Vereinigung der Freunde vom Deutschen Institut für Wirtschaft (DIW) in Berlin verliehen.

 

Felix Büchel Award

Quelle: https://www.diw.de, C. Kurka

Mit Armin Falk erhält erstmals ein experimenteller Wirtschaftsforscher den mit 1.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis. In seiner Festrede zur Preisverleihung stellte Falk den von ihm initiierten Global Preferences Survey vor.

Das Komitee stellt in der Laudatio heraus, dass Armin Falks Arbeiten zu den psychologischen Grundlagen von ökonomischem Verhalten ein Vorzeigebeispiel für gelungenen Wissenschaftstransfer sind. Seine Forschungsergebnisse haben sowohl für die ökonomische Grundlagenforschung als auch für die Praxis Bedeutung. Sie tragen dazu bei, die Erklärungskraft ökonomischer Modelle zu verbessern und schaffen die Grundlage für eine empirisch-fundierte Wirtschaftspolitik.

In Feld- und Laborstudien hat Falk untersucht welche Motivationen das Verhalten von Menschen in unterschiedlichen ökonomischen Situationen antreibt. In seiner Arbeit kombiniert er Methoden der Naturwissenschaften mit Umfragedaten aus der Sozialforschung und Experimenten.
Prof. Armin Falk ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bonn und Direktor des briq Institut. Er gilt als einer der wichtigsten Wirtschaftswissenschaftler in Deutschland und hat bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen erhalten, darunter den Gottfried Wilhelm Leibniz Preis, den Gossen Preis und den Yrjö Jahnsson Preis.

Meldung des briq Institute

Hochrangige Preise und Ehrungen für Bonner Wirtschaftswissenschaftler

Gleich mehrere Ehrungen erhielten Bonner Wirtschaftswissenschaftler im Rahmen der derzeit in Freiburg stattfindenden Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik (VfS): Prof. Dr. Isabel Schnabel nahm heute als erste Frau überhaupt den Gustav-Stolper-Preis entgegen. Prof. Dr. Moritz Schularick erhielt den Hermann-Heinrich-Gossen-Preis 2018. Der Nachwuchsforscher Christopher Roth vom Institute on Behaviour & Inequality erhielt den Reinhard Selten-Preis. Prof. Dr. Benny Moldevanu vom Institut für Mikroökonomik der Universität Bonn hielt im Rahmen der Tagung die Thünen-Vorlesung 2018.

Isabel Schnabel erhält den Gustav-Stolper-Preis

Mit dem Gustav-Stolper-Preis ehrt der Verein für Socialpolitik hervorragende Wissenschaftler, die mit Erkenntnissen wirtschaftswissenschaftlicher Forschung die öffentliche Diskussion über wirtschaftliche Zusammenhänge und Probleme beeinflusst und wichtige Beiträge zum Verständnis und zur Lösung ökonomischer Probleme im internationalen Vergleich geleistet haben. Benannt ist der Preis nach dem Volkswirt Gustav Stolper (1888 – 1947).

Schnabel.jpgDie Ökonomin Isabel Schnabel ist Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und darüber hinaus in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien aktiv. Ihre Expertise in der Finanzmarktökonomie bringt sie über Gutachten, Blogbeiträge, Zeitungsartikel und Twitter-Nachrichten in die Öffentlichkeit ein, insbesondere zu aktuellen Themen im Bereich der Bankenregulierung und Finanzstabilität. Sie gehört zur Gruppe von 14 deutschen und französischen Ökonomen, die vielbeachtete Vorschläge zur Reform der Architektur des Euroraums vorgelegt haben.

Isabel Schnabel ist Professorin für Finanzmarktökonomie an der Universität Bonn sowie Forschungsprofessorin am Centre for Economic Policy Research (CEPR) und am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Bankenregulierung und Finanzkrisen, die sie auch aus der wirtschaftshistorischen Perspektive analysiert. Isabel Schnabel wurde im Jahr 2003 über den Zusammenhang von makroökonomischen Risiken und Finanzkrisen an der Universität Mannheim promoviert.

Gossen-Preis für Moritz Schularick

Schularick (klein).jpgMoritz Schularick ist Professor für Makroökonomie an der Universität Bonn. Gegenwärtig ist er Forschungsprofessor an der New York University. Zuvor lehrte er an der University of Cambridge und der Freien Universität Berlin. Im Jahr 2016 hatte er den deutsch-französischen Alfred-Grosser-Lehrstuhl an SciencesPo (Paris) inne. Moritz Schularick wurde an der Freien Universität Berlin im Fach Volkswirtschaftslehre promoviert und hat in Berlin, Paris und London studiert. Er wurde 2018 zum ordentlichen Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gewählt.

In der Würdigung des VfS für den frischgebackenen Gossen-Preisträger heißt es: „Moritz Schularick hat wegweisende Forschungen im Bereich der empirischen Makroökonomik und der Wirtschaftsgeschichte geleistet. Seine langfristigen Untersuchungen zu Finanzmärkten und Immobilienmärkten tragen zu einem tieferen Verständnis der Ursachen und Intensität von Finanzkrisen bei.“ Insbesondere Schularicks Arbeit „Credit Booms Gone Bust: Monetary Policy, Leverage Cycles, and Financial Crises, 1870-2008“, die er 2012 gemeinsam mit Alan Taylor veröffentlicht hat, hob der Verein hervor. Das Paper gehört im Fach zu den meistzitierten Veröffentlichungen des letzten Jahrzehnts. Auch seine Arbeiten zu Vermögenspreisen, Verschuldung und Ungleichheit sowie zur langfristigen Entwicklung des Eigenkapitals von Banken haben international große Aufmerksamkeit gefunden.

Reinhard Selten-Preis für Bonner Nachwuchsforscher

Im Rahmen seiner Jahrestagung vergibt der Verein für Socialpolitik jährlich auch den mit 3.000 Euro dotierten Reinhard Selten-Preis, einen „Young Author Best Paper Award“ für Papiere, die sich insbesondere durch Originalität, Bedeutung der Fragestellung und saubere Methodik auszeichnen.

Mit dem Reinhard Selten-Preis 2018 wurden Christopher Roth und Johannes Wohlfart ausgezeichnet. Christopher Roth ist am Bonner Institute on Behaviour & Inequality (briq) tätig, das eng mit der Universität Bonn verbunden ist. Benannt ist der Preis nach dem Bonner Professor und Nobelpreisträger für Ökonomie, Reinhard Selten (1930 - 2016), der 1994 für seine Arbeiten im Bereich der Spieltheorie ausgezeichnet wurde.

In ihrer prämierten Arbeit untersuchten die beiden Preisträger, welche Rolle Erwartungen über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung für die Einschätzung einzelner Akteure über ihre individuellen Zukunftsaussichten einerseits und ihr Konsum- und Anlageverhalten andererseits spielen. Im Mittelpunkt der Analyse stand eine Onlinebefragung, bei der ein zufällig ausgewählter Teil der Befragten mit negativen Prognosen über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung konfrontiert wurden. Die Autoren dokumentierten sorgfältig, wie sich dadurch die Erwartungen und das Entscheidungsverhalten der Befragten änderten. „Die Arbeit greift eine fundmentale Frage auf und besticht in der Durchführung durch das originelle und zielführende experimentelle Design, die weiterführenden Analysen, und eine ausgezeichnete sprachliche Darstellung“, heißt es in der Würdigung durch den VfS.

Benny Moldovanu hält die Thünen-Vorlesung 2018

Benny Moldovanu hat auf der Jahrestagung 2018 die Johann-Heinrich-von-Thünen-Vorlesung zum Thema „Voting in the Bundestag and in the Weimar republic: Consience or Strategy?“ gehalten. Mit einer Einladung zum Halten der Thünen-Vorlesung werden außergewöhnlich verdiente Mitglieder des Vereins für Socialpolitik und Personen geehrt, die sich für die Wirtschaftswissenschaften verdient gemacht haben. Das Thema des Vortrags wird durch den Vortragenden bestimmt.

Professor Moldovanu gilt als internationale Kapazität auf dem Gebiet des „Mechanism Design“. Darin geht es um die Kunst, die Regeln von Institutionen (z.B. Handelsplattformen, Wahlsysteme, Steuersysteme) so zu gestalten, dass sie zu den gewünschten Ergebnissen führen. Nach seinem Mathematik- und Ökonomie-Studium in Jerusalem promovierte Moldovanu an der Universität Bonn bei Reinhard Selten. 1995 übernahm er eine Professur an der Universität Mannheim, bevor er 2002 wieder nach Bonn wechselte.

Pressemitteilung der Universität Bonn

Shanghai-Ranking: Bonner Ökonomie in Deutschland auf dem 1. Platz

Im jetzt veröffentlichten Shanghai-Hochschulranking nach Fächern belegen die Wirtschaftswissenschaften der Universität Bonn weltweit Platz 35 und erreichen damit erneut die beste Platzierung in Deutschland in diesem Fach. Auch im Shanghai Fächer-Ranking 2017 war der Fachbereich in Deutschland an erster Stelle. Gemeinsam mit dem Bonner Fachbereich Mathematik, der weltweit Platz 36 erreicht, sind die beiden Fächer die einzigen deutschen Vertreter unter den TOP 50.

Universität Bonn unter deutschen TOP 7

Im Gesamt-Hochschulranking gehört die Universität Bonn zu den sieben besten Hochschulen in Deutschland und zu den TOP 150 in der Welt. Nur sieben deutsche Unis schafften es überhaupt in die TOP 150, in der Bonn als einzige nordrhein-westfälische Hochschule vertreten ist. Im deutschlandweiten Vergleich teilt sich die Universität Bonn mit den Universitäten Frankfurt und Freiburg den fünften bis siebten Rang.

Das „Shanghai-Ranking“ der chinesischen Jiaotong-Universität in Shanghai, das seit 2003 erscheint, bewertet Hochschulen auf der Basis verschiedener Indikatoren, wobei der Schwerpunkt der in der Forschung liegt. Berücksichtigt werden unter anderem wissenschaftliche Publikationen und Zitierungen, Nobelpreise und die Fields-Medaille in der Mathematik.

 

Der Rektor der Universität Bonn, Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, freut sich über die gute Bewertung aus Shanghai, die einem langjährigen Trend folgt: „Die Universität Bonn gehört im 200. Jahr ihres Bestehens als international vernetzte Forschungsuniversität zu den leistungsfähigsten Hochschulen in Deutschland und weltweit. Es freut mich außerordentlich, dass die herausragenden Leistungen unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in dem veröffentlichten Ranking einmal mehr weltweite Beachtung finden und zu diesem großartigen Ergebnis führen.“

Pressemitteilung der Universität Bonn

Professorin Schnabel erhält Preis des Monetären Workshops

Am 4. Mai wurde Isabel Schnabel in Frankfurt mit dem Preis des Monetären Workshops ausgezeichnet. Sie erhielt die Ehrung für ihre Beiträge „zur Finanzmarkttheorie und Bankenregulierung sowie für ihre Untersuchungen systemischer Finanzkrisen“.

In ihrer Dankesrede sprach Isabel Schnabel über die öffentlichen Depositenbanken im 17. Jahrhundert als historische Vorgänger von Zentralbanken und die Lehren für die Rolle dezentraler, privater Währungen wie Kryptowährungen.

Der Monetäre Workshop ist ein Diskussionskreis aus Wissenschaftlern, Unternehmern und Journalisten, der vor rund 30 Jahren gegründet wurde und zweimal im Jahr aktuelle geldpolitische Themen erörtert. Seit dem Jahr 2013 verleiht der Monetäre Workshop jährlich einen Preis für herausragende wissenschaftliche oder praktische Leistungen im monetären Bereich. Frühere Preisträger der Auszeichnung waren u.a. Otmar Issing, Jean-Claude Trichet und Markus Brunnermeier.

 

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Quelle: www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de

 

Vordenker-Preis für die „Wirtschaftsweisen“

Isabel Schnabel von der Universität Bonn unter den Geehrten

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat den Vordenker-Preis 2018 erhalten. Aktuell gehören dem Sachverständigenrat Prof. Dr. Christoph M. Schmidt (Vorsitz), Prof. Dr. Peter Bofinger, Prof. Dr. Lars P. Feld, Prof. Volker Wieland, Ph.D. und – als derzeit einzige Frau – Prof. Dr. Isabel Schnabel vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Bonn an. Das Vordenker Forum ist eine Veranstaltung der Finanzberatungsgesellschaft Plansecur. Mit dem Preis würdigt sie die Arbeit des Sachverständigenrats seit der Gründung 1963.

 

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               Bildquelle: Plansecur / Sascha J. Hauk
 

„Wir ehren die fünf Wirtschaftsweisen für ihre kontinuierliche und impulsgebende Beratungsfunktion der Bundesregierung. Der Sachverständigenrat ist eine wichtige Stimme der Sozialen Marktwirtschaft. Die Entscheidung, ihn auszuzeichnen, fiel in unserem Kreis einstimmig", sagte Prof. Jürgen Stark, Juryvorsitzender des Vordenker Forums, bei der Preisverleihung in Frankfurt.

Mit dem Vordenker Preis zeichnet das Vordenker Forum Menschen aus, die in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft nötige Veränderungen erkannt und umgesetzt haben. Ihr Engagement für Werteorientierung und Nachhaltigkeit in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien ist vorbildlich und soll durch die Auszeichnung Anerkennung finden.

QS-Ranking: Wirtschaftswissenschaften wieder unter den TOP 100

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften erhält im diesjährigen QS World University Ranking by Subject wieder eine sehr gute Platzierung unter den TOP 100. Insgesamt rangieren die Bonner Disziplinen laut QS in 20 von 48 untersuchten Fächern unter den weltweiten Spitzenuniversitäten. Der am besten bewertete Bonner Fachbereich ist die Mathematik – sie belegt weltweit den 42. Platz.

 

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Bild: Volker Lannert/Universität Bonn


Rektor Prof. Dr. Michael Hoch freute sich über die guten Noten, die die Ranking-Macher den Bonner Fächern ausgestellt haben: „Die erneut außerordentlich guten Platzierungen belegen einen Trend der letzten Jahre: Zahlreiche Fachbereiche der Universität Bonn gehören zu den besten der Welt und haben weltweit einen hervorragenden Ruf. Auf dieser Basis arbeiten wir kontinuierlich daran, unsere wissenschaftliche Leistungsfähigkeit als internationale Forschungsuniversität im globalen Wettbewerb weiter auszubauen.“

Methodisch basiert das Fächerranking auf Befragungen von Wissenschaftlern und Arbeitgebern sowie auf der Anzahl der Zitationen pro wissenschaftlicher Veröffentlichung im jeweiligen Fachgebiet.

Weitere Informationen:
https://www.topuniversities.com/subject-rankings/2018

Stellenangebot: Mitarbeiter/in als
Anwendungsbetreuer/in
Prüfungsverwaltung (HISPOS-GX)

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter zur Betreuung und Weiterentwicklung des Campusmanagementsystems HISPOS-GX bzw. künftig HISinOne sowie zur Analyse, Auswertung und Aufbereitung von Prüfungs- und Studienverlaufsdaten für das Qualitätsmanagement der wirtschaftswissen-schaftlichen Studiengänge.

Die Stellenausschreibung und weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

Gold, Geld, Bitcoins. Wie Geld funktioniert

Nichts ist wohl alltäglicher als Geld. Aber warum ist es eigentlich so viel wert? Wie sah Geld früher aus? Und was für Geld wird man in Zukunft verwenden? Am Beispiel dieser Fragen erklärte Prof. Hendrik Hakenes vom Institut für Finanzmarktökonomie und Statistik in einem Vortrag im Rahmen der Bonner Kinderuni am 29. Januar jungen Nachwuchsstudis wie unsere Geldwirtschaft funktioniert.

 

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 Fotoquelle: Martin Maguni/Universität Bonn

Das Programm der Bonner Kinderuni startete am 08. Januar 2018 in die 30. Vorlesungsreihe. Die Vorlesungen richten sich an Kinder zwischen 8 und 13 Jahren und finden jeweils montags von 17 Uhr (c.t.) bis 18 Uhr im Wolfgang-Paul-Hörsaal, Kreuzbergweg 28, statt. Wer im vergangenen Sommersemester und dem aktuellen Wintersemester insgesamt mindestens 10 Vorlesungen besucht hat, bekommt am 26. Februar 2018 ein offizielles Kinderuni-Diplom der Universität Bonn. Mehr Infos zur Kinderuni finden Sie hier.

 

briq Visiting Professor Program startet mit herausragenden Forscherpersönlichkeiten

briq Institute_RGB.JPGUm Forschung und internationale Vernetzung in den Bereichen Verhaltensökonomik und Ungleichheit voranzutreiben, hat das briq Institute on Behavior & Inequality ein Visiting Professor Program eingerichtet. Zum Start des Programms wurden fünf herausragende Forscherpersönlichkeiten gewonnen: Roland Bénabou (Princeton University), Stefano DellaVigna (UC Berkeley), Botond Kőszegi (Central European University), George Loewenstein (Carnegie Mellon University) und Ulrike Malmendier (UC Berkeley) werden über die nächsten fünf Jahre jeweils insgesamt vier Wochen pro Jahr am briq verbringen.

Während ihrer Forschungsaufenthalte stellen die briq Visiting Professors ihre aktuellen Arbeiten in öffentlichen Veranstaltungen vor und bieten Sprechstunden für Forschende der Universität Bonn an. So bieten sich vielfältige Möglichkeiten zum intensiven akademischen Austausch, insbesondere mit dem wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereich der Universität Bonn.

 Den Auftakt machen im Januar die Professoren Botond Kőszegi (8.1.-12.1.), George Loewenstein (15.1.-26.1.) und Roland Bénabou (28.1.-2.2.). Weitere Informationen unter www.briq-institute.org.

 

DFG bewilligt neuen Sonderforschungsbereich in der Ökonomie

Wie lässt sich Chancengleichheit fördern? Wie sollten Märkte angesichts der Internationalisierung und Digitalisierung reguliert werden? Wie kann ein stabiles Finanzsystem gestaltet werden? Ein neuer Sonderforschungsbereich unter Beteiligung der Universitäten Bonn und Mannheim wird Antworten auf diese Fragen geben. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Forschungsprogramm in den nächsten vier Jahren mit rund neun Millionen Euro.

Der neue Sonderforschungsbereich (SFB/TR 224) „Economic Perspectives on Societal Challenges: Equality of Opportunity, Market Regulation, and Financial Stability“ umfasst insgesamt drei Säulen. Im Zentrum der ersten Säule stehen Familien- und Bildungspolitik. Die Wissenschaftler wollen untersuchen, welche Maßnahmen die Chancengleichheit fördern, indem sie den Einfluss von Geschlecht und sozioökonomischem Hintergrund auf individuelle Fähigkeiten verringern.

Um Marktregulierung vor dem Hintergrund von Internationalisierung und Digitalisierung geht es in der zweiten Säule. Neben dem Beheben von Ineffizienzen stehen Ziele wie Schutz von Konsumenten, Sicherung des Zugangs bestimmter gesellschaftlicher Gruppen zu bestimmten Produkten oder Dienstleistungen und die Verringerung von Umweltschäden im Mittelpunkt. Ein Beispiel ist die empirische Bewertung von konkreten Maßnahmen zur Umsetzung von Klimazielen.

Die dritte Säule des neuen SFBs befasst sich mit der Regulierung von Finanzmärkten. Speziell geht es um die Wechselwirkungen zwischen individuellen Finanzentscheidungen, systemischen Risiken und staatlichen Eingriffen in diese Märkte. Die Wissenschaftler untersuchen beispielsweise, inwieweit die Regulierung von bestimmten Finanzmärkten zu einer Verlagerung von Aktivitäten und damit von Risiken in weniger regulierte Bereiche führt.


Breites Methodenspektrum mit Potenzial für Politikmaßnahmen

„Auf der Basis des breiten Methodenspektrums der theoretischen und empirischen Wirtschaftsforschung entwickelt der SFB neue institutionelle Lösungen und Politikmaßnahmen“, sagt der SFB-Sprecher und Prof. für Mathematische Ökonomie Dr. Sven Rady vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Bonn. „Die beiden Standorte Bonn und Mannheim ergänzen sich hervorragend und ermöglichen eine international sichtbare Forschung, mit der die Volkswirtschaftslehre als Sozialwissenschaft in den Blick rückt, die zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beiträgt“, ergänzt der stellvertretende SFB-Sprecher und Prof. für Ökonomie Dr. Martin Peitz von der Universität Mannheim.

Langfristige und intensive Forschung

Sonderforschungsbereiche sind langfristige, auf die Dauer von bis zu zwölf Jahren angelegte Forschungseinrichtungen der Hochschulen, die jeweils eine Förderung über vier Jahre erhalten. Sie ermöglichen die gemeinsame Bearbeitung innovativer, anspruchsvoller und aufwendiger Forschungsvorhaben. Sie dienen der institutionellen Schwerpunkt- und Strukturbildung und bestehen aus einer Vielzahl von Teilprojekten.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Prof. Moritz Schularick und Prof. Jörg Stoye erhalten ERC Consolidator Grants

Die Fördermittel des Europäischen Forschungsrats (ERC) sind hart umkämpft. Nun erhalten gleich drei Wissenschaftler der Universität Bonn begehrte ERC Consolidator Grants in Höhe von insgesamt mehreren Millionen Euro. Unter ihnen sind zwei Mitglieder des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften. Mit der Förderung bekommen die Ausgezeichneten die Möglichkeit, ihre Forschungsfelder deutlich auszubauen und neue Projekte anzugehen.

Schularick groß.jpgProf. Dr. Moritz Schularick vom Institut für Makroökonomie und Ökonometrie der Bonner Alma mater erhält vom ERC in den nächsten fünf Jahren insgesamt rund 1,5 Millionen Euro. Das Ziel seiner Forschung ist, die langfristige Entwicklung von Immobilienpreisen, die Verteilung des Immobilienvermögens sowie die Verbindung von Immobilienblasen und Finanzkrisen zu verstehen. „Es geht darum, wie sich langfristige Renditen auf Immobilieninvestitionen entwickelt haben, etwa im Vergleich zum Aktienmarkt“, sagt Schularick. Weitere Themen sind, ob auch steigende Immobilienpreise zu mehr Vermögensungleichheit führen und ob die Zentralbanken die Zinsen erhöhen sollten, wenn die Immobilienmärkte zu euphorisch sind.

Ganz harte Nüsse in der Statistik

stoyeNeue statistische Methoden entwickelt Prof. Dr. Jörg Stoye vom Institut für Finanzökonomie und Statistik sowie dem Hausdorff Center for Mathematics der Universität Bonn. Er bekommt in den nächsten fünf Jahren insgesamt 1,1 Millionen Euro. Es geht um neue Methoden, die es Forschern erlauben, die Genauigkeit von Schätzern zu bestimmen. „Ein einfaches Beispiel sind Schätzfehler in Meinungsumfragen“, berichtet Stoye. Der Wissenschaftler versucht, die ganz harten Nüsse in der Statistik zu knacken: in äußerst vertrackten Situationen, wo dies bisher nicht oder nur durch extrem konservative Abschätzung möglich war. „Der Grant erlaubt mir die Konzentration auf diese inhaltlich sehr schwierige Forschung und finanziert zudem die Umsetzung der Ergebnisse in Form frei zugänglicher Software“, sagt er.

Nur jeder zehnte Antrag erfolgreich

Die Förderlinie der ERC Consolidator Grants richtet sich an exzellente Wissenschaftler, die bereits erfolgreich eine eigene Forschergruppe aufgebaut haben. Ziel der Förderung ist die Konsolidierung des Forschungsteams.

Die Förderung ist Teil des Horizon 2020-Programms der EU und mit insgesamt 630 Millionen EUR ausgestattet. Der Forschungsrat hat insgesamt 2538 Forschungsanträge evaluiert, von denen 13% gefördert werden. „Drei Grants zugleich für die Universität Bonn sind ein großer Erfolg, weil erfahrungsgemäß nur etwa jeder zehnte Antrag zum Zug kommt“, sagt Dr. Ulrike Pag, die die Wissenschaftler an der Universität Bonn rund um ERC-Förderfragen berät.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Jahresgutachten des Sachverständigenrates fordert
zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik

Fünf „Wirtschaftsweise“, darunter die Bonner Ökonomin Isabel Schnabel, übergeben Gutachten an die Kanzlerin. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
sieht die konjunkturelle Lage in Deutschland und Europa positiv und mahnt, die guten
Rahmenbedingungen für zukunftsorientierte Reformen zu nutzen. Heute haben die
„Wirtschaftsweisen“ ihr Jahresgutachten 2017/18 an die Bundesregierung übergeben.
Prof. Dr. Isabel Schnabel vom Institut für Finanzmarktökonomie und Statistik der
Universität Bonn ist als eine der Sachverständigen an dem Gutachten beteiligt.

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem kräftigen Aufschwung, der sich 2018 weiter fortsetzen dürfte. Die gute konjunkturelle Lage bietet die Chance, die Wirtschaftspolitik stärker auf die Herausforderungen der Zukunft auszurichten. Hierzu gehören eine solide Finanzpolitik und eine stärkere Priorisierung der Staatsausgaben in Richtung Infrastruktur, Bildung und Forschung. „Die neue Regierung sollte den Strukturwandel infolge der Globalisierung und Digitalisierung durch eine innovationsfreundliche Regulierung begleiten, statt ihn zu verhindern“, betont Prof. Schnabel. Hierbei kommt der Bildung und Weiterbildung eine entscheidende Rolle zu. Angesichts des drohenden Fachkräftemangels muss das Arbeitskräftepotenzial stärker ausgeschöpft werden. Hier gehören Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ein Einwanderungsgesetz zur Attrahierung qualifizierter Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten.

„Weiterentwicklung des Euro-Raums und der EU notwendig“

Der Sachverständigenrat betont, dass die Weiterentwicklung des Euro-Raums und der EU im Interesse Deutschlands liegen. Dies erfordert eine wohl austarierte Balance zwischen Eigenverantwortung und gemeinschaftlichem Handeln, was auch die Akzeptanz des europäischen Integrationsprozesses erhöhen dürfte. Die Einhaltung der Fiskalregeln könnte gestärkt werden, indem das fiskalische Regelwerk deutlich vereinfacht und unabhängig überwacht wird. Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) sollte um klare Regeln für die geordnete Restrukturierung von Staatsschulden im Krisenfall ergänzt werden. Fiskalische Ausgleichsmechanismen, wie eine gemeinsame Fiskalkapazität, sind hingegen nicht erforderlich. Gemeinschaftliche Anstrengungen auf EU-Ebene sind beispielsweise im Bereich der Asylpolitik, des Klimaschutzes, der
Terrorismusbekämpfung sowie der Beschaffung in der Verteidigungspolitik
wünschenswert.

„Weiterhin Lücken in der Finanzmarktregulierung“

Aus Sicht des Sachverständigenrates bestehen zehn Jahre nach Beginn der globalen Finanzkrise noch immer Lücken in der europäischen Finanzmarktaufsicht und - regulierung. Dies betrifft vor allem die Glaubwürdigkeit des neuen Abwicklungsregimes für Banken, den Abbau notleidender Kredite und die makroprudenzielle Regulierung, welche die Stabilität des Finanzsystems als Ganzes sicherstellen soll. „Gleichzeitig steigen die Risiken im Finanzsystem infolge der lang anhaltenden Niedrigzinsphase weiter an“, sagt Prof. Schnabel. So betrachtet der Sachverständigenrat den Anstieg vieler Vermögenspreise ebenso mit Sorge wie die zunehmenden Zinsänderungsrisiken
im Bankensektor. Denn die deutschen Banken vergeben Kredite mit immer längeren Zinsbindungsfristen, während die Refinanzierung immer kurzfristiger erfolgt. Angesichts der guten makroökonomischen Entwicklung und der steigenden Finanzstabilitätsrisiken solle die EZB die Anleihekäufe früher als angekündigt beenden.

Einschätzungen liefern Argumente für die politische Debatte

Der Sachverständigenrat spricht keine Empfehlungen aus, sondern zeigt
Fehlentwicklungen auf und bewertet verschiedene Handlungsalternativen. Der
Bundesregierung ist es selbst überlassen, ob sie sich den Einschätzungen des
Sachverständigenrates anschließt oder nicht. Das Jahresgutachten liefert aber
Argumente, die in den derzeit laufenden Koalitionsverhandlungen eine besonders wichtige Rolle spielen dürften.

Vortrag beim Dies academicus

Beim nächsten öffentlichen Dies academicus am Mittwoch, 6. Dezember, skizziert Prof. Schnabel ab 18.15 Uhr in Hörsaal F im Juridicum die zentralen Inhalte des aktuellen Jahresgutachtens des Sachverständigenrates zur Begutachtung der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Das Jahresgutachten im Internet: http://www.sachverstaendigenratwirtschaft.
de/jahresgutachten-2017-2018.html

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Preisverleihung: Ehrung für Professorin Dr. Isabel Schnabel

Der Wirtschaftspolitische Club Deutschland e.V. (WPCD) hat den Preis „Impulsrede zur Sozialen Marktwirtschaft“ an Prof. Dr. Isabel Schnabel verliehen, die auch Wirtschaftsweise ist. Geehrt wurde sie für ihren Beitrag „Können wir Märkten noch vertrauen?“. Die Laudatio hielt Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries.

Prof. Dr. Schnabel ging in ihrer Rede der Frage nach, wie man die richtige Balance zwischen der nötigen Korrektur von Fehlentwicklungen und einer Nutzung der Marktkräfte zum Wohle der Volkswirtschaft findet. Ihre These: Große Krisen werden selten allein durch ein Marktversagen ausgelöst. Meist kommt ein Staatsversagen hinzu, das Krisen begünstigt oder sogar verschärft. Beispiel globale Finanzkrise.

„Die Preisträgerin spiegelt mit ihrer Impulsrede über die Marktwirkungen in Krisensituationen die Grundgedanken der Sozialen Marktwirtschaft an den Herausforderungen der Gegenwart – hier am Beispiel der Postphase der Finanzkrise“, sagte Dr. Patricia Solaro, Präsidentin des WPCD e.V. „In ihrer Ursachenforschung differenziert sie die Auswirkungen von Marktversagen und Staatsversagen und arbeitet wichtige Kriterien für die Funktionsfähigkeit der Märkte im aktuellen politischen Kontext heraus. Dadurch hat sie einen wichtigen Impuls zur Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft gegeben.“

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Die Rede finden Sie hier.

Bild: Copyright Stefan Zeitz

Exzellenzcluster: Fachbereich zum Vollantrag aufgefordert

Das geplante Exzellenzcluster „ECONtribute: Märkte & Public Policy“, eine Kooperation der wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereiche der Universitäten Bonn und Köln, erreicht die zweite Antragsrunde im Wettbewerb um eine Förderung in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder ab 2019. Das gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bekannt, nachdem ein internationales Expertengremium aus 195 im Frühjahr eingereichten Antragskizzen 88 Projekte für die Endrunde ausgewählt hatte. Bis zum 21. Februar 2018 ist nun Zeit, den kompletten Förderantrag auszuarbeiten und bei der DFG einzureichen.

Das Clustervorhaben ECONtribute hat zum Ziel, ein neues Paradigma für die Analyse von Marktversagen und Politikmaßnahmen auf Basis der jüngsten Entwicklungen in der Wirtschaftstheorie und Verhaltensökonomik zu schaffen. Sprecherin des Clusters auf Bonner Seite ist Professorin Dr. Isabel Schnabel.

Der Fachbereich ist zudem an einer weiteren erfolgreichen Antragskizze beteiligt. Das bereits seit 2006 bestehende Exzellenzcluster „Hausdorff Center of Mathematics: Grundlagen, Modelle, Anwendungen“, zu dem auch Wissenschaftler des Fachbereichs gehören, bewarb sich erneut um weitere Förderung und wurde ebenfalls zum Vollantrag aufgefordert.

Die Universität Bonn konnte mit insgesamt sieben erfolgreichen Antragskizzen einen Etappensieg in der Exzellenzstrategie verbuchen.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Starker Wissenschaftsstandort Bonn: briq-Institut unterstützt Bonn Graduate School of Economics

Das Institute on Behavior & Inequality (briq) und die Bonn Graduate School of Economics (BGSE) haben ihre bestehende Kooperation mit der Unterzeichnung einer Fördervereinbarung bekräftigt und weiter ausgebaut. Dies gaben der Leiter des briq-Instituts, Professor Armin Falk, und der akademische Direktor der Graduiertenschule an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn, Professor Benny Moldovanu, heute bekannt. Das briq-Institut unterstützt die Nachwuchsförderung der BGSE künftig mit 300.000 Euro jährlich. Die Mittel kommen ausgewählten Studierenden der BGSE in Form von Stipendien unmittelbar zugute.

Rund zwei Dutzend Doktorandinnen und Doktoranden der BGSE werden von der zunächst zweijährigen, aber längerfristig geplanten Kooperation profitieren. „Neben der finanziellen Förderung unterstützen wir die Stipendiatinnen und Stipendiaten auch bei ihren Forschungsvorhaben auf den Gebieten der Verhaltensökonomik und der Entstehung von Ungleichheit“, betonte Falk. Vorgesehen ist außerdem ein intensiver fachlicher Austausch durch die Einbeziehung der geförderten Studierenden in das Veranstaltungsprogramm von briq, zu dem neben regelmäßigen Workshops auch Summer Schools zählen.

Gemeinsame Seminarreihe mit Köln: Vortrag von Professor Lutz Kilian

Die nächste Veranstaltung der gemeinsamen Seminarreihe der wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereiche der Universitäten Bonn und Köln findet am 16. Oktober in Köln statt. Professor Lutz Kilian von der University of Michigan wird einen Vortrag zum Thema “Lower Oil Prices and the US Economy: Is This Time Different?” halten. In ihren Arbeiten analysieren Kilian und seine Koautoren warum der massive und unerwartete Rückgang der Ölpreise zwischen 2014 und 2016 keine starken wirtschaftlichen Auswirkungen hatte und vergleichen ihre Ergebnisse mit ähnlichen Zeiträumen vergangener Jahrzehnte. Die gemeinsame Köln-Bonner Seminarreihe bietet in jedem Semester eine Veranstaltung für Studierende und Mitglieder beider Fachbereiche an.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Handelsblatt - Ranking 2017: Starke Forschungsleistung des Fachbereichs

Das Handelsblatt-Ranking der forschungsstärksten Ökonomen im deutschsprachigen Raum bestätigt erneut die exzellente Forschungsleistung der WissenschaftlerInnen des Fachbereichs. In der Gesamtwertung der forschungsstärksten VWL-Fakultäten belegt der Fachbereich als zweitbeste deutsche Einrichtung Platz 4. Professor Stephan Lauermann und Professor Armin Falk gehören in der Kategorie „aktuelle Forschungsleistung“, die die Forschungsleistung der letzten fünf Jahre misst, zu den Top 100 Ökonomen. In den Kategorien „Lebensleistung“ und „Forscher unter 40“ erreichen Bonner Ökonomen ebenfalls hervorragende Platzierungen.

Das alle zwei Jahre erscheinende Ranking basiert auf den wissenschaftlichen Veröffentlichungen der Ökonomen in Fachzeitschriften, wobei sowohl die Anzahl der Veröffentlichungen als auch die Qualität der Journale berücksichtigt werden.

Mehr Informationen zum Ranking und die vollständigen Rankingtabellen der einzelnen Kategorien finden Sie hier. Das Gesamtranking der VWL-Fakultäten finden Sie hier.

Bildquelle: Colourbox.com

F.A.Z.- Ökonomenranking 2017: ProfessorInnen des Fachbereichs gehören zu den einflussreichsten Ökonomen Deutschlands

Professorin Isabel Schnabel und Professor Moritz Schularick gehören laut dem kürzlich veröffentlichten Ökonomenranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu den einflussreichsten Ökonomen Deutschlands. Die Wirtschaftsweise Isabel Schnabel schafft als große Aufsteigerin des Rankings 2017 dabei den Sprung in die Top Ten. Das Ranking bildet jährlich den Einfluss deutscher Ökonomen in den Bereichen Medien, Politik und Forschung ab. Für die Gesamtwertung ist entscheidend, wie präsent die Forscherinnen und Forscher in Deutschlands meinungsführenden Medien sind, ob sie als Ratgeber von Politikern geschätzt werden und wie häufig ihre Arbeiten in der Wissenschaft zitiert werden.

Das vollständige Ranking finden Sie hier.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

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Shanghai Ranking: Hervorragende Bewertung
Fachbereich belegt weltweit Platz 29

Im jetzt veröffentlichten Academic Ranking of World Universities (ARWU), auch bekannt unter dem Namen Shanghai Ranking, belegt die Universität Bonn im Fach „Economics“ im weltweiten Vergleich Platz 29. Damit gehört sie zu den besten sieben europäischen Universitäten und ist die beste deutsche Universität. Die Ludwig-Maximilians-Universität München wird als zweitbeste deutsche Einrichtung auf Platz 42 geführt.


Diese hervorragende Wertung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften bestätigt die Exzellenz der Arbeit und Forschung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und unterstreicht die internationale Anschlussfähigkeit auf höchstem Niveau. Professor Moldovanu, Direktor des Instituts für Mikroökonomik, freut sich über das Ergebnis: „Dass der Fachbereich sowohl im national als auch im internationalen Vergleich so gut abschneidet, ist beeindruckend. Dieses Ranking ist ein gutes Qualitätsindiz“. 


Das Ranking wird seit 2003 durchgeführt und seit 2008 ist die Shanghai Ranking Consultancy für die Durchführung und Auswertung zuständig. Das Ranking gehört zu den renommiertesten Ranglisten von Hochschulen und deren Forschung. Die Ergebnisse werden anhand von fünf Kategorien ermittelt: die Anzahl der Papiere, die von einer Institution in einem Fach veröffentlicht wurden; der „Normalized Citation Impact“; „International collaboration“; die Anzahl von Papieren, die in Top Journals in einer akademischen Disziplin veröffentlicht wurde sowie die Anzahl der Auszeichnungen und Preise, die die Mitglieder der jeweiligen Fakultäten oder Fachbereichen erhalten haben.

Das vollständige Ranking finden Sie hier.

Bildquelle: ShanghaiRanking

Argelander Grants zur Förderung junger Postdocs

Im Rahmen des Nachwuchsförderprogramms „Argelander Program for Early Career Researchers – Reaching for the Stars“ schreibt die Universität Bonn erstmals „Argelander Grants“ für talentierte und hochqualifizierte Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aus. In zwei Förderlinien wird angestellten Postdocs eine Anschubfinanzierung für die Vorbereitung von Drittmittelanträgen angeboten („Starter Kit Postdoc“) und die Teilnahme an internationalen Konferenzen unterstützt („Internationale Konferenzen“). Nähere Informationen zu beiden Förderlinien finden Sie auf den Seiten des Bonner Graduiertenzentrums (hier). Eine erste Bewerbungsfrist endet am 30. September 2017.

Bildquelle: Barbara Frommann/Uni Bonn

In der Presse: „Wichtigste Renditen der Welt: Sichere Anlagen sind nicht sicher“

Prof. Dr. Moritz Schularick regt mit seinen aktuellen Studien zur Entwicklung der Renditen der wichtigsten Kapitalanlagen Diskussionen in der Finanzszene an. „Schularick hat mit seinen Kollegen und der Hilfe einer einzigartigen Datenfülle die Renditen der wichtigsten Kapitalanlagen für 16 Industrienationen seit dem 19. Jahrhundert zusammengetragen und verglichen. […] Die Ergebnisse sind spektakulär und verdeutlichen ein weiteres Mal die erhebliche Bedeutung der Streuung von Vermögen.“ Den gesamten Artikel von Gerald Braunberger, erschienen am 19.08.2017 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, finden Sie hier.

Bildquelle: Privat

Fiscal Risk Konferenz 2017 in Bonn

Am 06.-07. Juli 2017 findet in Bonn die Konferenz „Fiscal Risk and Public Sector Balance Sheets”, die Professor Jürgen von Hagen organisiert, statt. Die Konferenz ist Teil des Horizon 2020-Forschungsprojekts „A Dynamic Economic and Monetary Union – ADEMU“, an dem Professor von Hagen gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Bonn und aus sieben weiteren internationalen Universitäten arbeitet.


Zu den Vortragenden gehören u.a. Dr. Vitor Gaspar (IWF), der die Keynote Speech hält, sowie z.B. Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission, des Europäische Stabilitätsmechanismuses, der Europäischen Zentralbank, des Bundesministeriums der Finanzen, des CBP Netherlands Bureau for Economic Policy Analysis und der spanischen Independent Authority for Fiscal Responsiblity (AIReF). Auch Forscherinnen und Forscher von renommierten Universitäten, z.B. der National Research University Higher School of Economics und der Universität von Amsterdam, gehören zu den Vortragenden und Diskussionsteilnehmern.
Weitere Informationen zu der Konferenz erhalten Sie auf der Seite des Instituts für Internationale Wirtschaftspolitik. Informationen über ADEMU finden Sie auf der Website des Projekts.
 

Wie gelingt der Karrierstart? Gemeinsame Veranstaltung mit ZEIT CAMPUS

Am 21.06.2017 findet um 18:30 Uhr im HS D im Juridicum eine gemeinsame Veranstaltung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften und ZEIT CAMPUS zum Thema „Consulting, Marketing oder Vertrieb – wie gelingt der Karrierstart?” statt.

An der Podiumsdiskussion nehmen Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft von Bain & Company, Hayscareer und MARS Karriere teil. Professor Kräkel wird die Fragen aus der Sicht einer Hochschule beantworten.

Weiter Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 

Erste Short Lecture Series des briq

Das Institute on Behavior and Inequality (briq) wurde 2016 neu gegründet, um mit innovativen Denkansätzen die internationale Forschung in Behavioral Economics voranzutreiben. Ein besonderer thematischer Schwerpunkt liegt dabei auf den Ursachen und Folgen von sozialer Ungleichheit. Als Plattform für Forschende aus aller Welt bietet briq eine moderne Infrastruktur für die Vernetzung von Forschenden und die Entstehung neuer Kooperationen. Das dafür ins Leben gerufene Fellow-Programm startet in diesen Tagen mit den ersten Gastwissenschaftlern. Ein Bestandteil des Fellow-Programms ist die Short Lecture Series, die im Juni und Juli 2017 erstmalig stattfindet. An mehreren Terminen werden jeweils drei Vorlesungen gehalten, in denen namhafte Gäste ihre Forschungsergebnisse den Bonner Studierenden, den Doktorandinnen und Doktoranden sowie den Professorinnen und Professoren vorstellen. Zu den Vortragenden zählen u.a. Professor David B. Huffmann (20.06.2017), Professor Paul Heidhues (22.06.2017), Professor Philipp Strack (27.06.2017), Professor Jonathan de Quidt (03.07.2017) und Professor Botond Köszegi (05.07.2017).

Weitere Informationen finden Sie – laufend aktualisiert – auf der Website des briq.

DFG fördert neues Graduiertenkolleg am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Ab April 2018 werden sich Nachwuchswissenschaftler gemeinsam mit Professorinnen und Professoren des Fachbereichs an einem Graduiertenkolleg mit den Folgen zunehmender Ungleichheit auseinandersetzen. Ermöglicht wird dies durch die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die das Graduiertenkolleg 4.5 Jahre mit insgesamt ca. 1,5 Millionen Euro finanziell unterstützt. Bereits zum dritten Mal fördert die DFG damit ein Graduiertenkolleg am Fachbereich, die jeweils an die Bonn Graduate School of Economics (BGSE) angebunden wurden, und von den dortigen Strukturen und Erfahrungen in der exzellenten Doktorandenausbildung profitierten.

Professor Dr. Christian Bayer, Sprecher des neuen DFG-Graduiertenkollegs, hebt hervor, „Zunehmende Ungleichheit steht im Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Debatte in vielen Industrieländern - dennoch wissen wir aus ökonomischer Sicht zu wenig über die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen dieses Trends“. Es gilt also ökonomische Ungleichheit zu dokumentieren, die Ursachen zu verstehen und in einem zweiten Schritt zu untersuchen, ob sich gesamtwirtschaftliche Veränderungen in ungleichen Gesellschaften anders ausbreiten, und ob Ungleichheit neue Kanäle schafft, über die einzelwirtschaftliche Unsicherheit gesamtwirtschaftlich relevant wird. Ziel ist es auch durch fundierte Analysen die wirtschaftspolitische Debatte zu bereichern und dabei zu helfen, effektive und wohlfahrtssteigernde makroökonomische Politiken zu entwerfen. Hierbei können die Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler, von denen ungefähr 15 pro Kohorte über das Kolleg gefördert und ausgebildet werden sollen, auf die Expertise der Professorinnen und Professoren des Fachbereichs bauen. Insgesamt beteiligen sich zehn von ihnen in dem Graduiertenkolleg, dazu gehören unter anderem Frau Prof. Dr. Isabel Schnabel, die auch Wirtschaftsweise ist, Prof.  Dr. Moritz Schularick, ein Finanz- und Wirtschaftshistoriker, und Prof. Dr. Keith Küster, der bereits an der Zentralbank gearbeitet hat.

Professor Dr. Jürgen von Hagen, Vorsitzender des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, freut sich über die Förderung durch die DFG: „Die Förderzusage der DFG zeigt, dass der Fachbereich ein Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem Niveau für die Doktorandinnen und Doktoranden anbietet und zum anderen, dass der Fachbereich sich in seiner Forschung mit wissenschaftlichen relevanten und auch zukunftsfähigen Themen auseinandersetzt.“

Fotoquelle: Dr. Ralph Lütticke

Antragsskizzen für Exzellenzcluster eingereicht

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ist an zwei der Antragsskizzen für Exzellenzcluster, die die Universität Bonn bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingereicht hat, beteiligt.  Bereits seit 2006 gehören Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften zum Exzellenzcluster Hausdorff Center for Mathematics: Grundlagen, Modelle, Anwendungen.  Dieses gemeinsame Cluster der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, dem Max Planck Institut für Mathematik und dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften wurde auch bei der zweiten Förderrunde in 2012 positiv begutachtet und hat nun erneut eine Antragsskizze eingereicht.

Zum ersten Mal bewirbt sich der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften dagegen gemeinsam mit dem volkswirtschaftlichen Fachbereich der Universität zu Köln um ein Exzellenzcluster. Das Clustervorhaben mit dem Titel „ECONtribute: Markets & Public Policy“ hat zum Ziel, ein neues Paradigma für die Analyse von Marktversagen und Politikmaßnahmen auf Basis der jüngsten Entwicklungen in der Wirtschaftstheorie und Verhaltensökonomik zu schaffen. Das geplante Cluster schließt hervorragende Forscherinnen und Forscher der Universitäten Bonn und Köln aus der Volkswirtschaftslehre und benachbarten Disziplinen ein. Sprecherin des Clusters auf Bonner Seite ist Frau Prof. Dr. Isabel Schnabel. Die im April bei der DFG eingereichten Antragsskizzen werden derzeit begutachtet. Die Entscheidung über die mögliche Aufforderung zur Einreichung eines Vollantrags fällt Ende September.

Einen Filmbeitrag zur Einreichung der Antragsskizzen finden Sie hier.    

REStud Tour 2017 in Bonn

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften freut sich, in diesem Jahr gemeinsam mit dem wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereich der Universität zu Köln Gastgeber der "Review of Economic Studies May Meetings" zu sein. Im Rahmen dieser Veranstaltung haben die besten Doktoranden aus den Bereichen Wirtschafts- und Finanzwissenschaft die Möglichkeit, ihre Forschungen einem Publikum in verschiedenen europäischen Ländern vorzustellen. Beide Universitäten laden gemeinsam am 8. - 9. Mai 2017 zu den Seminarvorträgen in Bonn ein.

Mehr Informationen zum Programm hier.

Institutsgründung: Bonn-Cologne Research Institute in Economics (BCecon)

Die Universitäten Bonn und Köln haben gemeinsam das Bonn-Cologne Research Institute in Economics (BCecon) gegründet, das die Zusammenarbeit der beiden Universitäten im Bereich der Wirtschaftswissenschaften auf eine neue Grundlage stellen soll. Das Institut wird zu Ehren des Nobelpreisträgers Reinhard Selten (1930-2016) gegründet und soll von seinen Schülern Prof. Dr. Benny Moldovanu und Prof. Dr. Bettina Rockenbach als Gründungsdirektoren geleitet werden.

„Die weltweit renommierte Bonner Ökonomie, die von unserem Nobelpreisträger Reinhard Selten nachhaltig geprägt wurde, gehört seit vielen Jahren zu den Exzellenzbereichen der Bonner Universität“, sagt Prof. Dr. Michael Hoch, Rektor der Bonner Alma mater. „Im BCecon haben sich zwei führende wirtschaftswissenschaftliche Institute zu einem international sichtbaren Flaggschiff zur Erforschung von aktuellen Fragestellungen in Verhaltensökonomie, Wirtschaftstheorie und Marktfunktionen zusammengeschlossen. Die Erfahrung globalen Marktversagens in der letzten Dekade, sowie das Entstehen neuer Märkte und die damit einhergehende Frage nach neuem Regulationsbedarf machen diese Forschung hochaktuell und notwendig“, sagt der Kölner Rektor Prof. Dr. Axel Freimuth.

In die Forschung des Instituts sollen sowohl erfahrene als auch jüngere Spitzenforscher eingebunden werden, die die aktuelle ökonomische Forschung auf höchstem Niveau vorantreiben sollen. Mit öffentlichen Veranstaltungen wendet sich das BCecon darüber hinaus an interessierte Bürger. Mit einem eigenen Förderprogramm sollen neue Forschungsvorhaben angestoßen werden.

Das Institut wird anlässlich einer Forschungskonferenz zu Ehren von Reinhard Selten am 28. April 2017 in Bonn feierlich eröffnet (www.seltenconference.de).

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Fotoquelle: Barbara Frommann/ Uni Bonn

Professorin Isabel Schnabel ist wieder Wirtschaftsweise

Prof. Dr. Isabel Schnabel vom Institut für Finanzmarktökonomie und Statistik hat von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries ihre Berufungsurkunde als Mitglied des Sachverständigenrates erhalten. Die neue Amtszeit läuft bis Februar 2022.

Seit Juni 2014 gehört Prof. Schnabel dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung an. In ihrer letzten Amtszeit hat sie sich insbesondere für die Schaffung einer stabilen europäischen Finanzmarktarchitektur eingesetzt.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Fotoquelle: Zypries

Research Workshop in Financial Economics

Der Research Workshop in Financial Economics wird bereits zum sechsten Mal angeboten. Organisiert wird er von der Finance Gruppe des Instituts für Finanzmarktökonomie und Statistik. Am 28. März 2017 finden insgesamt acht Diskussionsrunden zu Themen wie „Bank Capital Redux: Sovlency, Liquidity and Crisis“, „Financial Literacy Externalities“, „Asset Price Bubbles and Systemic Risk“ und „High-Frequency Trading and Fundamental Price Efficiency“ statt.

Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Fachbereichs und der Universität werden auch renommierte Gäste an der Veranstaltung teilnehmen. Der Workshop dient in erster Linie des intensiven Austausches, der Diskussion von Forschungsfragen und der Vernetzung. Studierende der BGSE, die sich für den Bereich Financial Economics interessieren, sind daher herzlich eingeladen an den Diskussionen teilzunehmen und zum dem Workshop zu kommen. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier

Bewerbungsfrist für das Deutschlandstipendium läuft!

Das Deutschlandstipendium richtet sich an alle Studierenden, die an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn immatrikuliert sind sowie an alle Abiturienten und Studieninteressierten, die demnächst ein Studium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn aufnehmen möchten. Neben den sehr guten Schul-/ oder Studienleistungen wird auch das außerschulische/außeruniversitäre soziale Engagement bei der Auswahl berücksichtigt. Die monatliche Fördersumme beträgt 300 Euro (3.600 Euro/Jahr). Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. Mai 2017. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Sehr gutes Ergebnis im QS World University Ranking by Subject

Das jetzt veröffentlichte QS Ranking bewertet Studiengänge anhand verschiedener Faktoren, u.a. flossen Einschätzungen von über 74.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in das Ergebnis ein. In der Disziplin Economics and Econometrics gehört die Universität Bonn gemeinsam mit der Universität Mannheim und der Ludwig-Maximilians-Universität München zu den drei besten deutschen Universitäten und beweist damit internationale Anschlussfähigkeit auf hohem Niveau. In den vergangenen Jahren schloss der Fachbereich in dem Ranking bereits sehr gut ab.
Für das QS Ranking wurden nicht nur Forschende, sondern auch Arbeitgeber befragt. Bewertet wurde ebenfalls die Anzahl der Zitationen pro wissenschaftlicher Veröffentlichung sowie die Produktivität und den Einfluss der Forschenden (H-Index). Das Ranking finden Sie hier.

Fotoquelle: Ulrike E. Klopp

Ranking bestätigt internationale Ausrichtung und Einfluss der Universität Bonn

Das jetzt veröffentlichte Ranking des britischen Magazins „Times Higher Education“ (THE) zur Internationalisierung von Hochschulen bescheinigt, dass die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn international ausgerichtet und gut vernetzt ist. Von den deutschen Universitäten schnitt nur die Freie Universität Berlin besser als die Universität Bonn ab. Folgende Faktoren wurden bei der Erstellung des Rankings betrachtet: die Anzahl von ausländischen Studierenden und Mitarbeitenden, gemeinsame Publikationen mit ausländischen Partnern und Parameter zur Beschreibung der internationalen Reputation.


Diese Faktoren spielen auch in der internationalen Ausrichtung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften eine große Rolle. Das rein englischsprachige Masterprogramm „Economics“ zieht Studierende aus allen Regionen der Welt an und rund ein Drittel der Promovierenden kommt aus dem Ausland. Auch durch international ausgerichtete Berufungsverfahren kommen viele der Professorinnen und Professoren von anderen Universitäten an den Fachbereich. Deutlich wird die gute internationale Vernetzung auch durch die vielen Publikationen, die zusammen mit internationalen Partnern veröffentlicht werden, und durch die Beteiligung an internationalen Forschungsprojekten. Zum Beispiel wirken am Horizon 2020-Projekt „A Dynamic Economic and Monetary Union“ (ADEMU) neben einer Forschergruppe des Fachbereichs noch sieben weitere Gruppen von anderen europäischen Universitäten mit. Das Projekt untersucht Fragen zur wirtschaftlichen Stabilität und zur Koordination von Wirtschaftspolitik in Europa.


Hier finden Sie weitere Informationen zum englischsprachigem Master- und Promotionsprogramm sowie zur Forschung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachbereichs.
 

Reinhard Selten Gedenkkonferenz

Gemeinsam mit der Universität zu Köln veranstaltet die Universität Bonn eine Konferenz zum Gedenken an Professor em. Dr. Dr. h. c. mult. Reinhard Selten, der im Sommer vergangenen Jahres verstarb. Um seine bedeutenden Forschungsleistungen zu würdigen, werden am 28. April 2017 (Günnewig Hotel Bristol in Bonn) herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung vorstellen. Zu den Vortragenden gehören Prof. Yan Chen (University of Michigan), Prof. Manfred Milinski (Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie), Prof. Ehud Kalai (Northwestern University Evanston) und Prof. Ariel Rubinstein (Universität Tel Aviv), deren Arbeiten von Reinhard Selten beeinflusst oder inspiriert wurden.

Professor Selten, der 1984 an den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften wechselte, baute hier das Laboratorium für experimentelle Wirtschaftsforschung – BonnEconLab auf, das die erste Einrichtung dieser Art in Europa war und bis heute eine wichtige Rolle in der Forschung des Fachbereichs spielt. Zuletzt leitete er die Arbeitsgruppe „Rationalität im Lichte der experimentellen Wirtschaftsforschung“. Gemeinsam mit John Forbes Nash Jr. und John Harsanyi erhielt er für seine Beiträge zur Spieltheorie im Jahr 1994 den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften.

Weiterführende Informationen zur Konferenz erhalten Sie hier.

 

Manchot Lecture – „Communicating Uncertainty in Policy Analysis”

Professor Charles F. Manski, Board of Trustees Professor, Northwestern University, hielt die diesjährige Manchot Lecture mit dem Titel „Communicating Uncertainty in Policy Analysis”. Er stellte seine Forschung zu dem Thema vor und betonte, dass politische Analysen und Handlungsempfehlungen häufig Unsicherheiten beinhalteten. Statt die Grenzen der wissenschaftlichen Ergebnisse transparent darzustellen, würden Forscher Unsicherheiten oder Annahmen nicht weiter diskutieren. Daraus ergibt sich die Frage, ob diese politischen Handlungsempfehlungen jeweils im besten Interesse der Gesellschaft sind und wie Politiker diese sinnvoll umsetzen können.


Ein Weg, um politische Beratung zu verbessern, seien daher Forschungszentren, die unabhängig von der Politik seien. Sie könnten belastbare und unabhängige Analysen  über die Auswirkungen von politischen Entscheidungen und Einschätzungen zur wirtschaftlichen Lage zur Verfügung stellen.


Frau Dr. Silke Kinzig, Geschäftsführerin der BGSE, zeigte sich erfreut, dass auch in diesem Jahr die Manchot Lecture auf großes Interesse stieß: „Die Teilnehmerzahlen und die anschließende Diskussion haben gezeigt, dass Professor Manski hier ein relevantes und spannendes Thema vorgestellt hat.“ Die BGSE organisiert bereits seit zwölf Jahren jeweils einmal im Jahr einen Vortrag eines exzellenten Wissenschaftlers oder einer herausragenden Wissenschaftlerin. Unterstützt wird dieses renommierte Veranstaltungsformat von der Manchot Stiftung.


Weiterführende Informationen zu Herrn Professor Manskis Vortrag und zu dem Veranstaltungsformat finden Sie auf der Website der BGSE.

 

Kabinett schlägt Professorin Isabel Schnabel erneut als Mitglied des Sachverständigenrates vor

Am 22. Dezember 2016 hat das Bundeskabinett dem Bundespräsidenten Joachim Gauck die Wiederberufung von Frau Professor Dr. Isabel Schnabel für eine zweite Amtszeit als Mitglied des Sachverständigenrates vorgeschlagen.


Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, sagt dazu: „Sie ist eine anerkannte Stimme in der wirtschaftspolitischen Diskussion. Ich bin überzeugt, dass Frau Professor Schnabel die Kompetenzen des Sachverständigenrates weiterhin hervorragend ergänzen wird, und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit."


Frau Professor Schnabel gehört seit 2014 dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung an und die kommende Amtsperiode beginnt im März 2017 und endet im Februar 2022. Seit Ende 2015 gehört Frau Professor Schnabel zum Fachbereich Wirtschaftswissenschaften und ist am Institut für Finanzmarktökonomie und Statistik tätig.

Fotoquelle: Volker Lannert/Uni Bonn

ERC zeichnet zum zweiten Mal Prof. Dr. Christian Bayer aus

Professor Dr. Christian Bayer, der zum Institut für Makroökonomik und Ökonometrie und zum Exzellenzcluster Hausdorff-Zentrum für Mathematik gehört, wird in den kommenden fünf Jahren 1,3 Millionen Euro für sein Forschungsvorhaben „A Unified Framework of Business Cycles and Household Portfolios: Income Risks, Asset Liquidity, and Inequality“ (LiquidHouseCycle) erhalten.


Der Europäische Forschungsrat (ERC) zeichnet ihn damit bereits zum zweiten Mal aus. Im Jahr 2011 erhielt Prof. Christian Bayer einen ERC Starting Grant, und in diesem Jahr einen der begehrten ERC Consolidator Grants. Durch die Förderung kann er sich nun auf seine Forschung konzentrieren und der Frage nachgehen, wie Portfolio-Entscheidungen einzelner Haushalte mit der Gesamtwirtschaft interagieren. „Meine Arbeiten werden auch zur Klärung der Frage beitragen, wer durch die derzeit niedrigen Zinsen der Europäischen Zentralbank profitiert, wer verliert, wer sich durch alternative fiskalpolitische Stabilisierung, also zum Beispiel niedrige Steuern oder höhere Staatsausgaben besserstellen würde und wer vielleicht sogar die Krise als Gewinn sieht.“, erklärt Bayer.


Professor Dr. Jürgen von Hagen, Vorsitzender des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, gratuliert zu dieser wichtigen Auszeichnung „Wir freuen uns für Professor Bayer und über die Würdigung seiner Forschungsleistungen.“ Mit dem Consolidator Grant werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer herausragenden wissenschaftlichen Leistungsbilanz gefördert und von ihnen aufgebaute Forschergruppen unterstützt.
Die Pressemitteilung der Universität Bonn finden Sie hier.

Fotoquelle: Dr. Ralph Lütticke

12. Manchot Lecture - Vortrag von Prof. Dr. Charles F. Manski (26.01.2017)

Die Bonn Graduate School of Economics (BGSE) lädt Sie herzlich ein zum Vortrag von Professor Charles F. Manski (Board of Trustees Professor, Northwestern University) Communicating Uncertainty in Policy Analysis am Donnerstag, 26. Januar 2017 um 17:15 Uhr im Juridicum, Hörsaal E.


Der Vortrag findet im Rahmen der renommierten Manchot Lecture statt, zu der die BGSE einmal im Jahr eine herausragende Wissenschaftlerin oder einen herausragenden Wissenschaftler nach Bonn einlädt.


Professor Charles F. Manski beschäftigt sich im Rahmen seiner Forschung mit Fragen zu Entscheidungsfindung und Public Policy. Er ist gewähltes Mitglied der National Academy of Sciences und Fellow of the Econometric Society, der American Academy of Arts and Sciences und der British Academy.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich den Termin reservieren und wir Sie zur 12. Manchot Lecture begrüßen dürfen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Hier finden Sie das Veranstaltungsplakat und hier Lagepläne.

13. Tutorenpreisverleihung am Fachbereich

Am 06. Dezember übergab der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften in Kooperation mit der Fachschaft VWL die Tutorenpreise. Gewürdigt werden exzellente Lehrleistungen von Tutorinnen und Tutoren. Ausgezeichnet wurde auch Professor Dr. Thomas Hintermaier, dessen Tutorengruppe am besten bewertet wurde. In seiner Ansprache hob Professor Dr. Jürgen von Hagen, Vorsitzender des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, die Bedeutung von Tutorien für den Erfolg der Lehre hervor und bedankte sich bei den Tutorinnen und Tutoren für ihre guten Leistungen. Anschließend an die Preisverleihung, durch die Frau Vera Häckel, die Evaluationsbeauftragte des Fachbereichs, führte, hatte die Fachschaft zu ihrem jährlichen Feuerzangenbowlenabend geladen. 

Die Pressemitteilung des Studiengangmanagements sowie eine Übersicht über alle Preisträger finden Sie hier.

Neues Veranstaltungsformat erfolgreich angelaufen - Kooperation mit dem Kölner Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Am 21.11.2016 fand der erste Vortrag einer neuen Veranstaltungsreihe statt, die von den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaften der Kölner und Bonner Universität gemeinsam organisiert wird. Professor Dr. Markus Brunnermeier, der die Edward S. Sandford Professur an der Princeton University innehat und Direktor des Bendheim Center for Finance ist, konnte für die Auftaktveranstaltung gewonnen werden. Entsprechend voll war der Vorlesungssaal, als er seinen Vortrag zum Thema „The Euro and the Battle of Ideas“ hielt. Nicht nur die Studierenden nutzten die Gelegenheit, um anschließend an den Vortrag Fragen zu stellen. Auch für die Mitglieder der beiden Fachbereiche gab es die Möglichkeit, sich auszutauschen und über Forschungsfragen zu sprechen.

Der kommende Vortrag dieser Veranstaltungsreihe wird im nächsten Semester in Köln stattfinden.  

 

Bonner Hochschultage für Schülerinnen und Schüler

Am 19. und 26. November 2016 veranstaltet die Zentrale Studienberatung der Universität Bonn gemeinsam mit den Fakultäten und dem Bonner Zentrum für Lehrerbildung (BZL) die „Bonner Hochschultage“, an denen sich Schülerinnen und Schüler der Oberstufe informieren und beraten lassen können. Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften beteiligt sich am 19. November 2016 mit einem Vortrag zum Thema "Das Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn: Aufbau, Inhalte und Berufsperspektiven" sowie einer Schnuppervorlesung "Einführung in die Volkswirtschaftslehre". Termine, Orte und weitere Programmpunkte finden Sie hier.

Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen

Der Sachverständigenrat hat am Mittwoch, 02. November 2016, sein Jahresgutachten 2016/17 an die Bundeskanzlerin übergeben. Der Sachverständigenrat befasst sich seit 1963 mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands und gibt auch in diesem Jahr Handlungsempfehlungen an die Bundesregierung. Frau Professorin Isabel Schnabel, die zu dem Gremium gehört und Ende 2015 an den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften wechselte, fasst die Einschätzungen folgendermaßen zusammen: „Die Bundesregierung soll sich nicht länger auf den Erfolgen der früheren Regierungen ausruhen und stattdessen endlich dringend notwendige Reformen anpacken“.
Ausführlicher wird Frau Prof. Schnabel das Gutachten im Rahmen des Dies Academicus am 07. Dezember 2016 (18:00 – 20:00 Uhr, Hörsaal XVII im Hauptgebäude) vorstellen. Hierzu sind sowohl interessierte Mitglieder der Universität als auch die Öffentlichkeit eingeladen.

Jahrestagung der DGF an der Universität Bonn

Im September kamen über 250 Wissenschaftler und Praktiker zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft an die Universität Bonn. Neben der Hauptrede von Professor Dr. Jean-Charles Rochet, Professor of Banking an der Universität Zürich, erwartete die Gäste ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm. An den zwei Tagen wurde intensiv über theoretische und empirische Forschungsfragen aus den Gebieten Finance, Banking und Insurance diskutiert. Im Vorfeld hatte es ein Doktorandenseminar gegeben, so dass auch junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ihre Ideen und Arbeiten vorstellen konnten. Professor Dr. Hendrik Hakenes, der die Konferenz maßgeblich mitorganisierte, zeigte sich erfreut, dass so viele Kolleginnen und Kollegen nach Bonn kamen: „Nach der ganzen Arbeit im Vorfeld ist es sehr schön zu sehen, dass die Konferenz so gut angenommen wird und viele gute und interessante Gespräche entstehen“.

Große Trauer um Professor Reinhard Selten

Fotoquelle: Volker Lannert/Uni Bonn Die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät trauert um Professor Reinhard Selten, der am 23. August 2016 im Alter von 85 Jahren verstorben ist, und gedenkt seiner Person sowie seiner herausragenden wissenschaftlichen Leistungen.

Professor em. Dr. Dr. h. c. mult. Selten, der 1984 an den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften wechselte, baute hier das Laboratorium für experimentelle Wirtschaftsforschung – BonnEconLab auf, das die erste Einrichtung dieser Art in Europa war und bis heute eine wichtige Rolle in der Forschung des Fachbereichs spielt. Zuletzt leitete er die Arbeitsgruppe „Rationalität im Lichte der experimentellen Wirtschaftsforschung“. Gemeinsam mit John Nash und John Harsanyi erhielt er für seine Beiträge zur Spieltheorie im Jahr 1994 den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften.

Auch als Person wurde Reinhard Selten außerordentlich geschätzt. Von Wegbegleitern wird er als warmherzig beschrieben. „Für die Entwicklung der Volkswirtschaftslehre in Deutschland war Reinhard Selten von höchster Bedeutung. Mit seiner Forschung hat er nachhaltig die Spieltheorie geprägt“, sagt Benny Moldovanu, der bei ihm 1991 promovierte und seit 2002 Professor für Mikroökonomik an der Universität Bonn ist. „Seine Aufgaben als Doktorvater und Betreuer hat er sehr ernsthaft wahrgenommen. Nicht nur ich habe, sondern auch der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften hat ihm viel zu verdanken.“

Der Rektor der Universität Bonn, Prof. Dr. Michael Hoch, drückte ebenfalls seine Wertschätzung und Trauer aus: „Reinhard Selten war einer der bedeutendsten deutschen Wissenschaftler mit höchster internationaler Reputation. Sein Tod macht uns sehr betroffen. Die Universität Bonn wird dieser herausragenden Persönlichkeit stets ein ehrendes Andenken bewahren.“

Fotoquelle: Volker Lannert/Universität Bonn

Zuwendung des Bundes und des Landes für mehr Qualität in Studium und Lehre

Insgesamt erhält die Universität Bonn ca. 17 Millionen Euro in der zweiten Förderphase des Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung erhielt Prorektorin Prof. Holm-Müller den Zuwendungsbescheid vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel. Auch der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften profitiert von dieser Zuwendung. So werden zum Beispiel zusätzliche Tutoren aus diesen Mitteln finanziert und das Studiengangsmanagement unterstützt.
Die Pressemitteilung der Universität Bonn zu der Veranstaltung finden hier.

Zusätzliche Stipendien für Promovierende - Förderantrag der BGSE erfolgreich

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat einen Antrag der Bonn Graduate School of Economics (BGSE) positiv bewertet. Die Aufnahme in das Graduate School Scholarship Programme (GSSP) des DAAD ermöglicht es der BGSE in den kommenden Jahren vier Promovierende für Stipendien zu nominieren. Zusätzlich zu den Stipendien erhalten die Doktoranden weitere Leistungen des DAAD. Die BGSE ist damit in zwei Förderprogrammen des DAAD für internationale Promovierende vertreten.

DGF Jahrestagung in Bonn

Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft (DGF) wird in diesem Jahr von Mitgliedern des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften ausgerichtet und findet in Bonn statt (30.09.-01.10.2016). Eingeladen sind Forschende und Experten, die Interesse haben sich mit empirischen und theoretischen Forschungsfragen zu Modern Finance zu beschäftigen und auszutauschen. Jean-Charles Rochet, Professor of Banking an der Universität Zürich und IDEI Research Associate der Toulouse School of Economics, wird die Keynote Speak halten. In Vorbereitung auf die Konferenz wird bereits am 29. September 2016 ein eigenes Seminar für junge Nachwuchswissenschaftler angeboten. Im Rahmen des Doktorandenseminars können sie ihre eigenen Arbeiten vorstellen und haben die Gelegenheit diese mit führenden Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zu diskutieren.
Weiterführende Informationen zu der Tagung erhalten Sie hier.

Professor Jörg Stoye, Ph.D. verstärkt den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Im August 2016 hat Herr Professor Jörg Stoye, Ph.D. die Professur für Ökonometrie an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät übernommen. Vorher lehrte und forschte er an der Cornell University (2010-2016) und der New York University (2005-2010). Zu seinen Forschungsgebieten gehören die Ökonometrie und die Statistical Decision Theory, sodass er das Institut für Finanzmarktökonomie und Statistik unterstützt.

Wie entscheiden wir - und warum?

Dieser und ähnlichen Fragen geht das BonnEconLab seit über 30 Jahren nach. Gegründet wurde es von dem Nobelpreisträger Professor Reinhard Selten, der u.a. dadurch die experimentelle Wirtschaftsforschung vorantrieb. Aktuell können Interessierte als Probanden an den Experimenten teilnehmen und erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung.
Weitere Informationen erhalten Sie hier und hier.

Lehrpreise - Studienjahr 2015/2016

Auch in diesem Jahr wurden Lehrkräfte des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften für ihre hervorragende Lehre ausgezeichnet. Gewürdigt wurden unterschiedliche Lehrkonzepte und Lehrkräfte, die Studierende für die jeweiligen Themen begeistern konnten.

Professor Kube erhielt dabei den Preis, der vom Rektorat vergeben wurde, für seine Veranstaltung „Grundzüge der VWL: Einführung in die Mikroökonomik“. Die Studierenden des BA-Studiengangs Volkswirtschaftslehre zeigten sich begeistert von seiner fachlichen und didaktischen Kompetenz und der aktiven Einbeziehung der Teilnehmenden in den Unterricht.

Der Fachbereich selbst vergab drei Lehrpreise für Veranstaltungen aus den unterschiedlichen Studienprogrammen und Modulen. Professor Dr. Moritz Schularick begeisterte die Studierenden in seinem Kurs „Wirtschaftsgeschichte“ u.a. durch seine rhetorische Stärke und Professor Dr. Benjamin Born überzeugte die Teilnehmenden in seinem Masterkurs „Econometrics“ durch vorbildliche Erklärungen, eine sinnvolle Verknüpfung von Theorie und Praxis und eine Einführung in Programmierung. Vielseitig war auch die Begründung für die Würdigung von Professor Dr. Michael Vogts Mastervorlesung „Econometric Theory“, sein umfangreiches und gutes Unterrichtsmaterial wurde z.B. hervorgehoben.

Fakultätssommerfest 2016

Am 08. Juli 2016 fand das Sommerfest der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät statt. Das Fest begann mit der feierlichen Begrüßung der neuen Professorinnen und Professoren, der Verleihung der Lehrpreise und der Siegerehrung der Gewinner des Fakultätsfußballcups im Hörsaal D. Anschließend hatten alle Mitglieder der Fakultät bei gutem Wetter, leckerem Essen und Getränken die Möglichkeit sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Weitere Bilder finden Sie auf der Seite der Fakultät.

12. Tutorenpreisverleihung des Fachbereichs und der Fachschaft

Gemeinsam mit der Fachschaft VWL überreichte der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften am 08. Juni 2016 die Tutorenpreise für das Wintersemester 2015/16. Ausgezeichnet wurden 17 TutorInnen für ihre hervorragenden Leistungen. Prof. Dr. Hendrik Hakenes und Prof. Dr. Sebastian Kube wurden ebenfalls gewürdigt, da ihre Tutorengruppe jeweils am besten abschnitt. Zur Ermittlung der PreisträgerInnen wurden die Evaluationsergebnisse der Lehrveranstaltungen verglichen. 

Frau Vera Häckel, die als Studiengangsmanagerin durch die Veranstaltung führt, freute sich, dass die Preisverleihung in diesem Jahr wieder eine gelungene Veranstaltung war: „Die Evaluationsergebnisse nutzen wir natürlich für das interne Qualitätsmanagement, aber durch die Ergebnisse lässt sich auch immer belegen, welche sehr guten Leistungen die Studierenden, die als Tutoren arbeiten, hier leisten.“
Weitere Bilder und die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Kontinuierlich exzellente Doktorandenausbildung

Das für 2016 aktuelle "Top 5% Economic Institution Ranking" von IDEAS bestätigt die exzellente Ausbildung von Bonner Doktoranden am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften: Die im international ausgerichteten, strukturierten Doktorandenprogramm unter dem Dach der BGSE promovierten Wissenschaftler belegen Platz 6 in Europa und Platz 27 in der Welt. Das Ranking bewertet die in Bonn promovierten Autoren. Weitere Informationen und das gesamte Ranking finden Sie hier.

Promotionsfeier der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät

_DSC3780.jpgDie Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät lud die erfolgreichen Doktorandinnen und Doktoranden des vergangenen Jahres Ende April zu einem feierlichen Festakt ein. Neben den Absolventinnen und Absolventen, deren Familien und Bekannte nahmen auch Mitglieder der Fakultät und des Rektorats sowie Dekane verschiedener Fakultäten teil. Weitere Informationen und die Bildergalerie können Sie hier einsehen.

Förderung der BGSE-Stipendien durch den Prof. Dr. Dr. Adolf Jöhr-Stiftungsfonds

In diesem Jahr vergibt die Bonn Graduate School of Economics (BGSE) erneut Stipendien aus Mitteln des Prof. Dr. Dr. Adolf Jöhr-Stiftungsfonds an hochbegabte Studierende und Doktoranden. Insgesamt stehen aus dem Fonds 5.800 Euro für Stipendien für Doktoranden zur Verfügung. Der Schweizer Ökonom Walter Adolf Jöhr (1910-1987) lehrte in St. Galle und bekam 1967 die Ehrendoktorwürde von der Universität Bonn verliehen.

2. Fakultätskarrieretag

Am 07. und 08. Juni 2016 lädt die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät die Studierenden zum zweiten Karrieretag, der von myjobfair organisiert wird, ein. Professor Dr. Alois Kneip, Prodekan der Fakultät, wird am zweiten Tag die Veranstaltung für die Studierenden des Wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichs um 10:00 Uhr eröffnen. Im Rahmen der Veranstaltung können sich Studierende gezielt bei den Ausstellern, z.B. der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht oder der Postbank, über Praktika und Stellen informieren. Wie auch im vergangenen Jahr ist es möglich sich vorab für ein Bewerbungscoaching (23.05.2016) anzumelden. Weitere Informationen dazu und zum Fakultätskarrieretag erhalten Sie hier.

Förderung durch Sparkassen-Finanzgruppe

bgse.gifDie Wirtschaftsförderung der Sparkassen Finanzgruppe e.V. vergibt  zwei Stipendien an die BGSE-Studenten Lukas Püttmann und Lucas ter Steege.

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Prof. Dr. Isabel Schnabel forscht und lehrt in Bonn

Isabel SchnabelProf. Dr. Isabel Schnabel wechselte von der Universität Mainz an den Bonner Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Die Ökonomin ist Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der die Bundesregierung berät. Ihr Spezialgebiet sind Banken- und Finanzkrisen.

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Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Bessel-Preis für Prof. Dr. Ulrike Malmendier, Ph.D.

Isabel SchnabelProf. Dr. Ulrike Mamendier, Ph.D. von der University of California Berkeley (USA) forscht ein Jahr am Bonner Fachbereich Wirtschaftswissenschaften mit der Förderung der Alexander von Humboldt-Stiftung.
Prof. Dr Hendrik Hakenes hat die international renommierte Ökonomin für den Bessel-Preis vorgeschlagen.

Pressemitteilung

Foto: Genevieve Shiffrar, Oakland, Calif.

Siebte Ausgabe des studentischen "The Bonn Journal of Economics" erschienen

Bje_logo.gifIm Dezember 2015 ist am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften die siebte Ausgabe der studentischen Fachzeitschrift "The Bonn Journal of Economics" erschienen. Das Journal ist kostenlos in Printform im Juridicum oder elektronisch unter http://www.bje.uni-bonn.de erhältlich.

Kontakt: bje@uni-bonn.de
 

 

 

 

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