Der Studiengang wird gemeinsam vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften und dem Institut für Informatik getragen und ist forschungsorientiert ausgerichtet.
Im Zentrum des Studiengangs steht die Analyse ökonomischer Fragestellungen mithilfe von Methoden der Informatik. Studierende erwerben ein fundiertes Verständnis volkswirtschaftlicher Zusammenhänge sowohl auf Ebene einzelner Akteure und Märkte (Mikroökonomie) als auch aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive (Makroökonomie). Das Curriculum kombiniert ökonomische Theorie, Wirtschaftspolitik sowie Markt- und Institutionenanalyse mit zentralen Informatikkompetenzen in Programmierung, Algorithmik, Datenstrukturen und datenbasierten Methoden. Ergänzt wird die Ausbildung durch quantitative Methoden wie Mathematik, Statistik und Ökonometrie, die sowohl in der Wirtschaft als auch in der Informatik eine zentrale Rolle spielen.
Im Unterschied zu Studiengängen der Wirtschaftsinformatik, die sich mit IT-Systemen und digitalen Anwendungen in Unternehmen beschäftigen, liegt der Schwerpunkt hier auf der Analyse wirtschaftlicher Zusammenhänge mithilfe von Daten und quantitativen Methoden.
International und zukunftsorientiert
Der Studiengang zeichnet sich durch seine internationale Ausrichtung aus. Englischsprachige Lehrveranstaltungen, internationale Lehrende und vielfältige Austauschprogramme bereiten die Studierenden auf eine global vernetzte Arbeitswelt vor. Absolventinnen und Absolventen verfügen über ausgeprägte analytische Fähigkeiten, fundierte Programmierkenntnisse sowie die Kompetenz, komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge kritisch zu reflektieren. Damit eröffnen sich mit erfolgreichem Abschluss des Studiums vielfältige Karriereperspektiven in Wirtschaft, Politik, Beratung, im Finanzsektor sowie in Wissenschaft und Forschung.
Studienaufbau
Der Studiengang beginnt mit einem Grundlagenstudium der Volkswirtschaftslehre und Informatik, ergänzt durch Brückenmodule an der Schnittstelle beider Disziplinen. Ab dem vierten Semester folgen Spezialisierungsmöglichkeiten durch Wahlpflicht- und Profilbereiche. Das Studium schließt mit einer fünfmonatigen Bachelorarbeit ab, in der die Studierenden ein interdisziplinäres Thema eigenständig bearbeiten.