Forschung am Fachbereich

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften gehört zu den führenden wirtschaftswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Europa. Im Shanghai Ranking liegen wir in Deutschland auf Platz 1 und weltweit auf Platz 39. Im aktuellen Tilburg Ranking steht der Fachbereich auf Platz 30 weltweit.  Unsere Forschung wird von renommierten Drittmittelgebern wie der DFG oder dem ERC gefördert. Der Fachbereich ist aktuell an drei Forschungsclustern beteiligt: dem Exzellenzcluster "ECONtribute: Markets and Public Policy", dem Exzellenzcluster "Hausdorff Center for Mathematics" und dem Sonderforschungsbereich "Economic Perspectives on Societal Challenges". Mit unserer Forschung wollen uns aktiv in öffentliche Debatten zu zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen einbringen und Impulse für wirksame politische Maßnahmen geben. Einen hohen Stellenwert hat für uns die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Bonn Graduate School of Economics.

Exzellenzforschung

ECONtribute Exzellenzcluster
© ECONtribute

Exzellenzcluster ECONtribute: Markets & Public Policy

Der Exzellenzcluster ECONtribute forscht zu Märkten im Spannungsfeld zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Ziel ist es, ein neues Paradigma für die Analyse von Märkten & Public Policy zu entwickeln. Diese werden im Hinblick auf Ziele, die über enge Effizienzmaße hinausgehen, wie zum Beispiel sozial verantwortliches Verhalten, analysiert.

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Logo von EPoS  Collaborative Research Center Transregio 224
© Colourbox.de

SFB: Economic Perspectives on Societal Challenges

Der Sonderforschungsbereich (SFB) befasst sich mit drei zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen: Wie kann Chancengleichheit gefördert werden? Wie können Märkte angesichts von Internationalisierung und Digitalisierung der Wirtschaft reguliert werden? Wie kann die Stabilität des Finanzsystems gesichert werden?

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Gehirn
© Pixabay_ElisaRiva

Exzellenzcluster: Hausdorff Center for Mathematics

Am Hausdorff Center for Mathematics forschen Ökonominnen und Ökonomen primär zur Spieltheorie, dem Mechanismus-Design und Informationsökonomie.

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Forschungsprojekte mit Förderung des European Research Council (ERC) zeigen die Vielfalt ökonomischer Forschung am Fachbereich

Zwei Männer beim Armdrücken
© Ryan McGuire

Preisverhandlungen in dynamischen Märkten:  Prof. Francesc Dilmé, Ph. D. untersucht Preisverhandlungen in dynamischen Märkten mit Informationsunterschieden zwischen den Beteiligten. Mit seiner Forschung möchte er zum Verständnis beitragen, wie Informationen durch Preise in dezentralisierten Märkten übermittelt werden, etwa bei Immobilien- und Finanzmärkten. Außerdem will er die Effizienz dieser Märkte untersuchen und die Wirksamkeit verschiedener Regelungen beurteilen.

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Frau im Graduiertenhut
© Unsplash MD Duran

Neue Möglichkeiten der Datenanalyse: Prof. Dr. Joachim Freyberger vom Institut für Finanzmarktökonomie und Statistik entwickelt im Rahmen seines Starting Grant neue statistischer Methoden, insbesondere zur Analyse von Bildungs- und Arbeitsangebotsentscheidungen. Wie kann man die neue Möglichkeit der Verfügbarkeit großer Datensätze und der stark gestiegenen Rechenleistung von Computern bestmöglich nutzen? Wie kann man so zu zuverlässigeren Schlussfolgerungen kommen?

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Illustration eines Kopfes und Gehirnes
© Pixabay Gerd Altmann

Wie beeinflusst unser Gedächtnis Meinungen und Erwartungen?: Prof. Dr. Florian Zimmermann untersucht vorwiegend experimentell, wie die menschliche Informationsverarbeitung und insbesondere die Struktur des menschlichen Erinnerns die Bildung von Erwartungen über wirtschaftlich relevante Größen beeinflusst.

Bei der Meinungs- und Erwartungsbildung wird häufig intuitiv das Gedächtnis befragt, welches Wissen und welche Erfahrungen zu einem bestimmten Thema vorliegen. Diese individuellen Entscheidungen können auch auf gesamtwirtschaftliche Entwicklungen einen wichtigen Einfluss haben.

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Laptop und Handy zeigen Statistik an
© Unsplash Joshua Mayo

Wie wirken sich Anlageentscheidungen auf die Gesamtwirtschaft aus?:  Prof. Dr. Christian Bayer, untersucht in seinem ERC Consolidator Grant wie sich Portfolio-Entscheidungen einzelner Haushalte auf die Gesamtwirtschaft auswirken.

Ein Beispiel für eine solche Entscheidung ist die Frage, ob man lieber ein Haus kauft, eine private Rentenversicherung abschließt oder eine liquidere Anlageform – wie etwa ein Tagesgeldkonto – wählt. Ziel des Projekts ist es, zum Beispiel besser zu verstehen, wer von konjunkturpolitischen Maßnahmen profitiert und wer nicht, und ob die Verteilung von Gewinnen und Verlusten vom konkreten Instrument der Stabilisierungspolitik abhängt.
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Spielzeughaus steht auf Geldscheinen
© Colorbox.de

Ist Ihr Haus eine sichere Investition?: Mit dieser Frage beschäftigt sich Prof. Moritz Schularick im Rahmen seines ERC Consolidator Grant SAFEHOUSE.

Ziel seiner Forschung ist es, die langfristige Entwicklung von Immobilienpreisen, die Verteilung von Immobilienvermögen und den Zusammenhang zwischen Immobilienblasen und Finanzkrisen zu verstehen. Es geht darum zu verstehen wie sich die langfristigen Renditen von Immobilienanlagen entwickelt haben, zum Beispiel im Vergleich zum Aktienmarkt. Weitere Fragen sind, ob steigende Immobilienpreise auch zu einer größeren Ungleichheit der Vermögen führen und ob die Zentralbanken die Zinsen anheben sollten, wenn die Immobilienmärkte zu euphorisch sind.

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Frau hält Baby hoch
© Unsplash Dakota Corbin

Was beeinflusst die Familien- und Berufsplanung von Frauen?: Prof. Teodora Boneva, Ph. D. analysiert in ihrem ERC Strating Grant die Familien- und Berufsplanung von Frauen.

Mit ihrem Forschungsprogramm will sie untersuchen, wie Überzeugungen, Präferenzen, Einschränkungen und soziale Normen die Entscheidung von Frauen, Kinder zu bekommen, beeinflussen. Ebenfalls analysiert sie die Beweggründe, warum Frauen nach der Geburt eines Kindes wieder ins Berufsleben zurückkehren. Boneva wird umfangreiche Datensätze aus verschiedenen Ländern sammeln, um mithilfe umfragebasierter Methoden mehr über die individuellen Überzeugungen und Präferenzen herauszufinden. Die Daten werden mit Informationen zur tatsächlichen Anzahl an Kindern, Arbeitsmarktentscheidungen sowie zu den individuell wahrgenommenen Einschränkungen und sozialen Normen kombiniert.

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Promotion

Bonn Graduate School of Economics

Die Bonn Graduate School of Economics bietet ein englischsprachiges Promotionsprogramm (Ph.D.) mit integriertem Master in Economic Research für Studierende aus der ganzen Welt.

Aktuelle Forschungsprojekte der BGSE-Doktoranden

Grafik: Eine Hand schubst Dominosteine gegen einen Menschen, der versucht, die Steine zu halten
© RGT 2281

Das Graduiertenkolleg 2281 bietet ein Forschungsumfeld in dem Promovierende, Expert*innen des Fachbereich Wirtschaftswissenschaften und externe Wissenschaftler*innen zum Thema ökonomische Ungleichheit forschen.


Forschungseinrichtungen & Netzwerk

Hand mit Würfeln
© Unsplas: el pepe

BonnEconLab

Das Laboratorium für Experimentelle Wirtschafts­forschung – BonnEconLab steht für innovative Forschung in der experimentellen Ökonomik. Das Labor unterstützt Forschende und Studierende bei Planung, Design und Durchführung ihrer Experimente.

Bibliothek
© Unsplash Emil Widlund

Macrofinance and Macrohistory Lab

Das MacroHistoryLab untersucht die Ursachen und Folgen von finanzieller Instabilität und steigender Verschuldung, die Entwicklung der Einkommens- und Vermögensungleichheit sowie die Wirtschaftsgeschichte und die politische Ökonomie.

Mensch hält Glühbirne
© Unsplash

Transdisziplinäre Forschung (TRA)

Wissenschaftler*innen des Fachbereich Wirtschaftswissenschaften forschen im Rahmen der transdiziplinären Forschung zum Thema Mathematik, Modellierung und Simulation komplexer Systeme und  
Individuen, Institutionen und Gesellschaften.

Illustration eines Menschen und eines Gehirns
© Unsplash

briq: Insititute on Behaviour & Inequality

Das briq erforscht menschliche Verhaltensweisen und die Ursachen von Ungleichheit, um einen Beitrag zur Stärkung individueller Chancengerechtigkeit und gesellschaftlicher Solidarität zu leisten.

Frau steht neben Serverraum
© Unsplash

IZA: Institut zur Zukunft der Arbeit

Das IZA arbeitet an Fragen zur Zukunft der Arbeit und liefert Antworten, wie Beschäftigung und soziale Teilhabe nachhaltig gesichert werden können.

Stadt im Abendlicht, beleuchtet
© Colourbox.de

MPI  zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern

Das Max Planck Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern konzentriert sich in seiner Forschung auf angewandte Ökonomie und Verhaltensrecht.

Workshops & Seminare

Am Fachbereich werden durch die Institute während des Semesters regelmäßig stattfindende Workshops und Seminare zu diversen Forschungsgebieten angeboten. Um auf dem Laufenden zubleiben abonnieren Sie die Bonn Econ News. Hier finden Sie eine Übersicht über die Workshops und Seminare. Datum und Zeiten können jedoch Änderungen unterliegen.

Bitte nutzen Sie für weitere Informationen die Links oder kontaktieren Sie die jeweiligen Ansprechpartner.

Bonn Econ News

Bonn Econ News ist ein E-Mail-Newsletter und informiert Sie während der Vorlesungszeiten über alle Forschungsseminare und Workshops in der Woche.

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