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Aktuelles

F.A.Z.- Ökonomenranking 2017: ProfessorInnen des Fachbereichs gehören zu den einflussreichsten Ökonomen Deutschlands

Professorin Isabel Schnabel und Professor Moritz Schularick gehören laut dem kürzlich veröffentlichten Ökonomenranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu den einflussreichsten Ökonomen Deutschlands. Die Wirtschaftsweise Isabel Schnabel schafft als große Aufsteigerin des Rankings 2017 dabei den Sprung in die Top Ten. Das Ranking bildet jährlich den Einfluss deutscher Ökonomen in den Bereichen Medien, Politik und Forschung ab. Für die Gesamtwertung ist entscheidend, wie präsent die Forscherinnen und Forscher in Deutschlands meinungsführenden Medien sind, ob sie als Ratgeber von Politikern geschätzt werden und wie häufig ihre Arbeiten in der Wissenschaft zitiert werden.

Das vollständige Ranking finden Sie hier.

Bildquelle: Giovanni/Coulourbox.com

Shanghai Ranking: Hervorragende Bewertung
Fachbereich belegt weltweit Platz 29

Im jetzt veröffentlichten Academic Ranking of World Universities (ARWU), auch bekannt unter dem Namen Shanghai Ranking, belegt die Universität Bonn im Fach „Economics“ im weltweiten Vergleich Platz 29. Damit gehört sie zu den besten sieben europäischen Universitäten und ist die beste deutsche Universität. Die Ludwig-Maximilians-Universität München wird als zweitbeste deutsche Einrichtung auf Platz 42 geführt.


Diese hervorragende Wertung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften bestätigt die Exzellenz der Arbeit und Forschung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und unterstreicht die internationale Anschlussfähigkeit auf höchstem Niveau. Professor Moldovanu, Direktor des Instituts für Mikroökonomik, freut sich über das Ergebnis: „Dass der Fachbereich sowohl im national als auch im internationalen Vergleich so gut abschneidet, ist beeindruckend. Dieses Ranking ist ein gutes Qualitätsindiz“. 


Das Ranking wird seit 2003 durchgeführt und seit 2008 ist die Shanghai Ranking Consultancy für die Durchführung und Auswertung zuständig. Das Ranking gehört zu den renommiertesten Ranglisten von Hochschulen und deren Forschung. Die Ergebnisse werden anhand von fünf Kategorien ermittelt: die Anzahl der Papiere, die von einer Institution in einem Fach veröffentlicht wurden; der „Normalized Citation Impact“; „International collaboration“; die Anzahl von Papieren, die in Top Journals in einer akademischen Disziplin veröffentlicht wurde sowie die Anzahl der Auszeichnungen und Preise, die die Mitglieder der jeweiligen Fakultäten oder Fachbereichen erhalten haben.

Das vollständige Ranking finden Sie hier.

Bildquelle: ShanghaiRanking

Argelander Grants zur Förderung junger Postdocs

Im Rahmen des Nachwuchsförderprogramms „Argelander Program for Early Career Researchers – Reaching for the Stars“ schreibt die Universität Bonn erstmals „Argelander Grants“ für talentierte und hochqualifizierte Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aus. In zwei Förderlinien wird angestellten Postdocs eine Anschubfinanzierung für die Vorbereitung von Drittmittelanträgen angeboten („Starter Kit Postdoc“) und die Teilnahme an internationalen Konferenzen unterstützt („Internationale Konferenzen“). Nähere Informationen zu beiden Förderlinien finden Sie auf den Seiten des Bonner Graduiertenzentrums (hier). Eine erste Bewerbungsfrist endet am 30. September 2017.

Bildquelle: Barbara Frommann/Uni Bonn

In der Presse: „Wichtigste Renditen der Welt: Sichere Anlagen sind nicht sicher“

Prof. Dr. Moritz Schularick regt mit seinen aktuellen Studien zur Entwicklung der Renditen der wichtigsten Kapitalanlagen Diskussionen in der Finanzszene an. „Schularick hat mit seinen Kollegen und der Hilfe einer einzigartigen Datenfülle die Renditen der wichtigsten Kapitalanlagen für 16 Industrienationen seit dem 19. Jahrhundert zusammengetragen und verglichen. […] Die Ergebnisse sind spektakulär und verdeutlichen ein weiteres Mal die erhebliche Bedeutung der Streuung von Vermögen.“ Den gesamten Artikel von Gerald Braunberger, erschienen am 19.08.2017 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, finden Sie hier.

Bildquelle: Privat

Fiscal Risk Konferenz 2017 in Bonn

Am 06.-07. Juli 2017 findet in Bonn die Konferenz „Fiscal Risk and Public Sector Balance Sheets”, die Professor Jürgen von Hagen organisiert, statt. Die Konferenz ist Teil des Horizon 2020-Forschungsprojekts „A Dynamic Economic and Monetary Union – ADEMU“, an dem Professor von Hagen gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Bonn und aus sieben weiteren internationalen Universitäten arbeitet.


Zu den Vortragenden gehören u.a. Dr. Vitor Gaspar (IWF), der die Keynote Speech hält, sowie z.B. Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission, des Europäische Stabilitätsmechanismuses, der Europäischen Zentralbank, des Bundesministeriums der Finanzen, des CBP Netherlands Bureau for Economic Policy Analysis und der spanischen Independent Authority for Fiscal Responsiblity (AIReF). Auch Forscherinnen und Forscher von renommierten Universitäten, z.B. der National Research University Higher School of Economics und der Universität von Amsterdam, gehören zu den Vortragenden und Diskussionsteilnehmern.
Weitere Informationen zu der Konferenz erhalten Sie auf der Seite des Instituts für Internationale Wirtschaftspolitik. Informationen über ADEMU finden Sie auf der Website des Projekts.
 

Wie gelingt der Karrierstart? Gemeinsame Veranstaltung mit ZEIT CAMPUS

Am 21.06.2017 findet um 18:30 Uhr im HS D im Juridicum eine gemeinsame Veranstaltung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften und ZEIT CAMPUS zum Thema „Consulting, Marketing oder Vertrieb – wie gelingt der Karrierstart?” statt.

An der Podiumsdiskussion nehmen Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft von Bain & Company, Hayscareer und MARS Karriere teil. Professor Kräkel wird die Fragen aus der Sicht einer Hochschule beantworten.

Weiter Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

 

Erste Short Lecture Series des briq

Das Institute on Behavior and Inequality (briq) wurde 2016 neu gegründet, um mit innovativen Denkansätzen die internationale Forschung in Behavioral Economics voranzutreiben. Ein besonderer thematischer Schwerpunkt liegt dabei auf den Ursachen und Folgen von sozialer Ungleichheit. Als Plattform für Forschende aus aller Welt bietet briq eine moderne Infrastruktur für die Vernetzung von Forschenden und die Entstehung neuer Kooperationen. Das dafür ins Leben gerufene Fellow-Programm startet in diesen Tagen mit den ersten Gastwissenschaftlern. Ein Bestandteil des Fellow-Programms ist die Short Lecture Series, die im Juni und Juli 2017 erstmalig stattfindet. An mehreren Terminen werden jeweils drei Vorlesungen gehalten, in denen namhafte Gäste ihre Forschungsergebnisse den Bonner Studierenden, den Doktorandinnen und Doktoranden sowie den Professorinnen und Professoren vorstellen. Zu den Vortragenden zählen u.a. Professor David B. Huffmann (20.06.2017), Professor Paul Heidhues (22.06.2017), Professor Philipp Strack (27.06.2017), Professor Jonathan de Quidt (03.07.2017) und Professor Botond Köszegi (05.07.2017).

Weitere Informationen finden Sie – laufend aktualisiert – auf der Website des briq.

DFG fördert neues Graduiertenkolleg am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Ab April 2018 werden sich Nachwuchswissenschaftler gemeinsam mit Professorinnen und Professoren des Fachbereichs an einem Graduiertenkolleg mit den Folgen zunehmender Ungleichheit auseinandersetzen. Ermöglicht wird dies durch die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die das Graduiertenkolleg 4.5 Jahre mit insgesamt ca. 1,5 Millionen Euro finanziell unterstützt. Bereits zum dritten Mal fördert die DFG damit ein Graduiertenkolleg am Fachbereich, die jeweils an die Bonn Graduate School of Economics (BGSE) angebunden wurden, und von den dortigen Strukturen und Erfahrungen in der exzellenten Doktorandenausbildung profitierten.

Professor Dr. Christian Bayer, Sprecher des neuen DFG-Graduiertenkollegs, hebt hervor, „Zunehmende Ungleichheit steht im Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Debatte in vielen Industrieländern - dennoch wissen wir aus ökonomischer Sicht zu wenig über die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen dieses Trends“. Es gilt also ökonomische Ungleichheit zu dokumentieren, die Ursachen zu verstehen und in einem zweiten Schritt zu untersuchen, ob sich gesamtwirtschaftliche Veränderungen in ungleichen Gesellschaften anders ausbreiten, und ob Ungleichheit neue Kanäle schafft, über die einzelwirtschaftliche Unsicherheit gesamtwirtschaftlich relevant wird. Ziel ist es auch durch fundierte Analysen die wirtschaftspolitische Debatte zu bereichern und dabei zu helfen, effektive und wohlfahrtssteigernde makroökonomische Politiken zu entwerfen. Hierbei können die Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler, von denen ungefähr 15 pro Kohorte über das Kolleg gefördert und ausgebildet werden sollen, auf die Expertise der Professorinnen und Professoren des Fachbereichs bauen. Insgesamt beteiligen sich zehn von ihnen in dem Graduiertenkolleg, dazu gehören unter anderem Frau Prof. Dr. Isabel Schnabel, die auch Wirtschaftsweise ist, Prof.  Dr. Moritz Schularick, ein Finanz- und Wirtschaftshistoriker, und Prof. Dr. Keith Küster, der bereits an der Zentralbank gearbeitet hat.

Professor Dr. Jürgen von Hagen, Vorsitzender des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, freut sich über die Förderung durch die DFG: „Die Förderzusage der DFG zeigt, dass der Fachbereich ein Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem Niveau für die Doktorandinnen und Doktoranden anbietet und zum anderen, dass der Fachbereich sich in seiner Forschung mit wissenschaftlichen relevanten und auch zukunftsfähigen Themen auseinandersetzt.“

Fotoquelle: Dr. Ralph Lütticke

Antragsskizzen für Exzellenzcluster eingereicht

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ist an zwei der Antragsskizzen für Exzellenzcluster, die die Universität Bonn bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingereicht hat, beteiligt.  Bereits seit 2006 gehören Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften zum Exzellenzcluster Hausdorff Center for Mathematics: Grundlagen, Modelle, Anwendungen.  Dieses gemeinsame Cluster der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, dem Max Planck Institut für Mathematik und dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften wurde auch bei der zweiten Förderrunde in 2012 positiv begutachtet und hat nun erneut eine Antragsskizze eingereicht.

Zum ersten Mal bewirbt sich der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften dagegen gemeinsam mit dem volkswirtschaftlichen Fachbereich der Universität zu Köln um ein Exzellenzcluster. Das Clustervorhaben mit dem Titel „ECONtribute: Markets & Public Policy“ hat zum Ziel, ein neues Paradigma für die Analyse von Marktversagen und Politikmaßnahmen auf Basis der jüngsten Entwicklungen in der Wirtschaftstheorie und Verhaltensökonomik zu schaffen. Das geplante Cluster schließt hervorragende Forscherinnen und Forscher der Universitäten Bonn und Köln aus der Volkswirtschaftslehre und benachbarten Disziplinen ein. Sprecherin des Clusters auf Bonner Seite ist Frau Prof. Dr. Isabel Schnabel. Die im April bei der DFG eingereichten Antragsskizzen werden derzeit begutachtet. Die Entscheidung über die mögliche Aufforderung zur Einreichung eines Vollantrags fällt Ende September.

Einen Filmbeitrag zur Einreichung der Antragsskizzen finden Sie hier.    

REStud Tour 2017 in Bonn

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften freut sich, in diesem Jahr gemeinsam mit dem wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereich der Universität zu Köln Gastgeber der "Review of Economic Studies May Meetings" zu sein. Im Rahmen dieser Veranstaltung haben die besten Doktoranden aus den Bereichen Wirtschafts- und Finanzwissenschaft die Möglichkeit, ihre Forschungen einem Publikum in verschiedenen europäischen Ländern vorzustellen. Beide Universitäten laden gemeinsam am 8. - 9. Mai 2017 zu den Seminarvorträgen in Bonn ein.

Mehr Informationen zum Programm hier.

Institutsgründung: Bonn-Cologne Research Institute in Economics (BCecon)

Die Universitäten Bonn und Köln haben gemeinsam das Bonn-Cologne Research Institute in Economics (BCecon) gegründet, das die Zusammenarbeit der beiden Universitäten im Bereich der Wirtschaftswissenschaften auf eine neue Grundlage stellen soll. Das Institut wird zu Ehren des Nobelpreisträgers Reinhard Selten (1930-2016) gegründet und soll von seinen Schülern Prof. Dr. Benny Moldovanu und Prof. Dr. Bettina Rockenbach als Gründungsdirektoren geleitet werden.

„Die weltweit renommierte Bonner Ökonomie, die von unserem Nobelpreisträger Reinhard Selten nachhaltig geprägt wurde, gehört seit vielen Jahren zu den Exzellenzbereichen der Bonner Universität“, sagt Prof. Dr. Michael Hoch, Rektor der Bonner Alma mater. „Im BCecon haben sich zwei führende wirtschaftswissenschaftliche Institute zu einem international sichtbaren Flaggschiff zur Erforschung von aktuellen Fragestellungen in Verhaltensökonomie, Wirtschaftstheorie und Marktfunktionen zusammengeschlossen. Die Erfahrung globalen Marktversagens in der letzten Dekade, sowie das Entstehen neuer Märkte und die damit einhergehende Frage nach neuem Regulationsbedarf machen diese Forschung hochaktuell und notwendig“, sagt der Kölner Rektor Prof. Dr. Axel Freimuth.

In die Forschung des Instituts sollen sowohl erfahrene als auch jüngere Spitzenforscher eingebunden werden, die die aktuelle ökonomische Forschung auf höchstem Niveau vorantreiben sollen. Mit öffentlichen Veranstaltungen wendet sich das BCecon darüber hinaus an interessierte Bürger. Mit einem eigenen Förderprogramm sollen neue Forschungsvorhaben angestoßen werden.

Das Institut wird anlässlich einer Forschungskonferenz zu Ehren von Reinhard Selten am 28. April 2017 in Bonn feierlich eröffnet (www.seltenconference.de).

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Fotoquelle: Barbara Frommann/ Uni Bonn

Professorin Isabel Schnabel ist wieder Wirtschaftsweise

Prof. Dr. Isabel Schnabel vom Institut für Finanzmarktökonomie und Statistik hat von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries ihre Berufungsurkunde als Mitglied des Sachverständigenrates erhalten. Die neue Amtszeit läuft bis Februar 2022.

Seit Juni 2014 gehört Prof. Schnabel dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung an. In ihrer letzten Amtszeit hat sie sich insbesondere für die Schaffung einer stabilen europäischen Finanzmarktarchitektur eingesetzt.

Die Pressemitteilung finden Sie hier.

Fotoquelle: Zypries

Research Workshop in Financial Economics

Der Research Workshop in Financial Economics wird bereits zum sechsten Mal angeboten. Organisiert wird er von der Finance Gruppe des Instituts für Finanzmarktökonomie und Statistik. Am 28. März 2017 finden insgesamt acht Diskussionsrunden zu Themen wie „Bank Capital Redux: Sovlency, Liquidity and Crisis“, „Financial Literacy Externalities“, „Asset Price Bubbles and Systemic Risk“ und „High-Frequency Trading and Fundamental Price Efficiency“ statt.

Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Fachbereichs und der Universität werden auch renommierte Gäste an der Veranstaltung teilnehmen. Der Workshop dient in erster Linie des intensiven Austausches, der Diskussion von Forschungsfragen und der Vernetzung. Studierende der BGSE, die sich für den Bereich Financial Economics interessieren, sind daher herzlich eingeladen an den Diskussionen teilzunehmen und zum dem Workshop zu kommen. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier

Bewerbungsfrist für das Deutschlandstipendium läuft!

Das Deutschlandstipendium richtet sich an alle Studierenden, die an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn immatrikuliert sind sowie an alle Abiturienten und Studieninteressierten, die demnächst ein Studium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn aufnehmen möchten. Neben den sehr guten Schul-/ oder Studienleistungen wird auch das außerschulische/außeruniversitäre soziale Engagement bei der Auswahl berücksichtigt. Die monatliche Fördersumme beträgt 300 Euro (3.600 Euro/Jahr). Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. Mai 2017. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Sehr gutes Ergebnis im QS World University Ranking by Subject

Das jetzt veröffentlichte QS Ranking bewertet Studiengänge anhand verschiedener Faktoren, u.a. flossen Einschätzungen von über 74.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in das Ergebnis ein. In der Disziplin Economics and Econometrics gehört die Universität Bonn gemeinsam mit der Universität Mannheim und der Ludwig-Maximilians-Universität München zu den drei besten deutschen Universitäten und beweist damit internationale Anschlussfähigkeit auf hohem Niveau. In den vergangenen Jahren schloss der Fachbereich in dem Ranking bereits sehr gut ab.
Für das QS Ranking wurden nicht nur Forschende, sondern auch Arbeitgeber befragt. Bewertet wurde ebenfalls die Anzahl der Zitationen pro wissenschaftlicher Veröffentlichung sowie die Produktivität und den Einfluss der Forschenden (H-Index). Das Ranking finden Sie hier.

Fotoquelle: Ulrike E. Klopp

Ranking bestätigt internationale Ausrichtung und Einfluss der Universität Bonn

Das jetzt veröffentlichte Ranking des britischen Magazins „Times Higher Education“ (THE) zur Internationalisierung von Hochschulen bescheinigt, dass die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn international ausgerichtet und gut vernetzt ist. Von den deutschen Universitäten schnitt nur die Freie Universität Berlin besser als die Universität Bonn ab. Folgende Faktoren wurden bei der Erstellung des Rankings betrachtet: die Anzahl von ausländischen Studierenden und Mitarbeitenden, gemeinsame Publikationen mit ausländischen Partnern und Parameter zur Beschreibung der internationalen Reputation.


Diese Faktoren spielen auch in der internationalen Ausrichtung des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften eine große Rolle. Das rein englischsprachige Masterprogramm „Economics“ zieht Studierende aus allen Regionen der Welt an und rund ein Drittel der Promovierenden kommt aus dem Ausland. Auch durch international ausgerichtete Berufungsverfahren kommen viele der Professorinnen und Professoren von anderen Universitäten an den Fachbereich. Deutlich wird die gute internationale Vernetzung auch durch die vielen Publikationen, die zusammen mit internationalen Partnern veröffentlicht werden, und durch die Beteiligung an internationalen Forschungsprojekten. Zum Beispiel wirken am Horizon 2020-Projekt „A Dynamic Economic and Monetary Union“ (ADEMU) neben einer Forschergruppe des Fachbereichs noch sieben weitere Gruppen von anderen europäischen Universitäten mit. Das Projekt untersucht Fragen zur wirtschaftlichen Stabilität und zur Koordination von Wirtschaftspolitik in Europa.


Hier finden Sie weitere Informationen zum englischsprachigem Master- und Promotionsprogramm sowie zur Forschung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fachbereichs.
 

Reinhard Selten Gedenkkonferenz

Gemeinsam mit der Universität zu Köln veranstaltet die Universität Bonn eine Konferenz zum Gedenken an Professor em. Dr. Dr. h. c. mult. Reinhard Selten, der im Sommer vergangenen Jahres verstarb. Um seine bedeutenden Forschungsleistungen zu würdigen, werden am 28. April 2017 (Günnewig Hotel Bristol in Bonn) herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung vorstellen. Zu den Vortragenden gehören Prof. Yan Chen (University of Michigan), Prof. Manfred Milinski (Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie), Prof. Ehud Kalai (Northwestern University Evanston) und Prof. Ariel Rubinstein (Universität Tel Aviv), deren Arbeiten von Reinhard Selten beeinflusst oder inspiriert wurden.

Professor Selten, der 1984 an den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften wechselte, baute hier das Laboratorium für experimentelle Wirtschaftsforschung – BonnEconLab auf, das die erste Einrichtung dieser Art in Europa war und bis heute eine wichtige Rolle in der Forschung des Fachbereichs spielt. Zuletzt leitete er die Arbeitsgruppe „Rationalität im Lichte der experimentellen Wirtschaftsforschung“. Gemeinsam mit John Forbes Nash Jr. und John Harsanyi erhielt er für seine Beiträge zur Spieltheorie im Jahr 1994 den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften.

Weiterführende Informationen zur Konferenz erhalten Sie hier.

 

Manchot Lecture – „Communicating Uncertainty in Policy Analysis”

Professor Charles F. Manski, Board of Trustees Professor, Northwestern University, hielt die diesjährige Manchot Lecture mit dem Titel „Communicating Uncertainty in Policy Analysis”. Er stellte seine Forschung zu dem Thema vor und betonte, dass politische Analysen und Handlungsempfehlungen häufig Unsicherheiten beinhalteten. Statt die Grenzen der wissenschaftlichen Ergebnisse transparent darzustellen, würden Forscher Unsicherheiten oder Annahmen nicht weiter diskutieren. Daraus ergibt sich die Frage, ob diese politischen Handlungsempfehlungen jeweils im besten Interesse der Gesellschaft sind und wie Politiker diese sinnvoll umsetzen können.


Ein Weg, um politische Beratung zu verbessern, seien daher Forschungszentren, die unabhängig von der Politik seien. Sie könnten belastbare und unabhängige Analysen  über die Auswirkungen von politischen Entscheidungen und Einschätzungen zur wirtschaftlichen Lage zur Verfügung stellen.


Frau Dr. Silke Kinzig, Geschäftsführerin der BGSE, zeigte sich erfreut, dass auch in diesem Jahr die Manchot Lecture auf großes Interesse stieß: „Die Teilnehmerzahlen und die anschließende Diskussion haben gezeigt, dass Professor Manski hier ein relevantes und spannendes Thema vorgestellt hat.“ Die BGSE organisiert bereits seit zwölf Jahren jeweils einmal im Jahr einen Vortrag eines exzellenten Wissenschaftlers oder einer herausragenden Wissenschaftlerin. Unterstützt wird dieses renommierte Veranstaltungsformat von der Manchot Stiftung.


Weiterführende Informationen zu Herrn Professor Manskis Vortrag und zu dem Veranstaltungsformat finden Sie auf der Website der BGSE.

 

Kabinett schlägt Professorin Isabel Schnabel erneut als Mitglied des Sachverständigenrates vor

Am 22. Dezember 2016 hat das Bundeskabinett dem Bundespräsidenten Joachim Gauck die Wiederberufung von Frau Professor Dr. Isabel Schnabel für eine zweite Amtszeit als Mitglied des Sachverständigenrates vorgeschlagen.


Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, sagt dazu: „Sie ist eine anerkannte Stimme in der wirtschaftspolitischen Diskussion. Ich bin überzeugt, dass Frau Professor Schnabel die Kompetenzen des Sachverständigenrates weiterhin hervorragend ergänzen wird, und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit."


Frau Professor Schnabel gehört seit 2014 dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung an und die kommende Amtsperiode beginnt im März 2017 und endet im Februar 2022. Seit Ende 2015 gehört Frau Professor Schnabel zum Fachbereich Wirtschaftswissenschaften und ist am Institut für Finanzmarktökonomie und Statistik tätig.

Fotoquelle: Volker Lannert/Uni Bonn

ERC zeichnet zum zweiten Mal Prof. Dr. Christian Bayer aus

Professor Dr. Christian Bayer, der zum Institut für Makroökonomik und Ökonometrie und zum Exzellenzcluster Hausdorff-Zentrum für Mathematik gehört, wird in den kommenden fünf Jahren 1,3 Millionen Euro für sein Forschungsvorhaben „A Unified Framework of Business Cycles and Household Portfolios: Income Risks, Asset Liquidity, and Inequality“ (LiquidHouseCycle) erhalten.


Der Europäische Forschungsrat (ERC) zeichnet ihn damit bereits zum zweiten Mal aus. Im Jahr 2011 erhielt Prof. Christian Bayer einen ERC Starting Grant, und in diesem Jahr einen der begehrten ERC Consolidator Grants. Durch die Förderung kann er sich nun auf seine Forschung konzentrieren und der Frage nachgehen, wie Portfolio-Entscheidungen einzelner Haushalte mit der Gesamtwirtschaft interagieren. „Meine Arbeiten werden auch zur Klärung der Frage beitragen, wer durch die derzeit niedrigen Zinsen der Europäischen Zentralbank profitiert, wer verliert, wer sich durch alternative fiskalpolitische Stabilisierung, also zum Beispiel niedrige Steuern oder höhere Staatsausgaben besserstellen würde und wer vielleicht sogar die Krise als Gewinn sieht.“, erklärt Bayer.


Professor Dr. Jürgen von Hagen, Vorsitzender des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, gratuliert zu dieser wichtigen Auszeichnung „Wir freuen uns für Professor Bayer und über die Würdigung seiner Forschungsleistungen.“ Mit dem Consolidator Grant werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit einer herausragenden wissenschaftlichen Leistungsbilanz gefördert und von ihnen aufgebaute Forschergruppen unterstützt.
Die Pressemitteilung der Universität Bonn finden Sie hier.

Fotoquelle: Dr. Ralph Lütticke

12. Manchot Lecture - Vortrag von Prof. Dr. Charles F. Manski (26.01.2017)

Die Bonn Graduate School of Economics (BGSE) lädt Sie herzlich ein zum Vortrag von Professor Charles F. Manski (Board of Trustees Professor, Northwestern University) Communicating Uncertainty in Policy Analysis am Donnerstag, 26. Januar 2017 um 17:15 Uhr im Juridicum, Hörsaal E.


Der Vortrag findet im Rahmen der renommierten Manchot Lecture statt, zu der die BGSE einmal im Jahr eine herausragende Wissenschaftlerin oder einen herausragenden Wissenschaftler nach Bonn einlädt.


Professor Charles F. Manski beschäftigt sich im Rahmen seiner Forschung mit Fragen zu Entscheidungsfindung und Public Policy. Er ist gewähltes Mitglied der National Academy of Sciences und Fellow of the Econometric Society, der American Academy of Arts and Sciences und der British Academy.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich den Termin reservieren und wir Sie zur 12. Manchot Lecture begrüßen dürfen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Hier finden Sie das Veranstaltungsplakat und hier Lagepläne.

13. Tutorenpreisverleihung am Fachbereich

Am 06. Dezember übergab der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften in Kooperation mit der Fachschaft VWL die Tutorenpreise. Gewürdigt werden exzellente Lehrleistungen von Tutorinnen und Tutoren. Ausgezeichnet wurde auch Professor Dr. Thomas Hintermaier, dessen Tutorengruppe am besten bewertet wurde. In seiner Ansprache hob Professor Dr. Jürgen von Hagen, Vorsitzender des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, die Bedeutung von Tutorien für den Erfolg der Lehre hervor und bedankte sich bei den Tutorinnen und Tutoren für ihre guten Leistungen. Anschließend an die Preisverleihung, durch die Frau Vera Häckel, die Evaluationsbeauftragte des Fachbereichs, führte, hatte die Fachschaft zu ihrem jährlichen Feuerzangenbowlenabend geladen. 

Die Pressemitteilung des Studiengangmanagements sowie eine Übersicht über alle Preisträger finden Sie hier.

Neues Veranstaltungsformat erfolgreich angelaufen - Kooperation mit dem Kölner Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Am 21.11.2016 fand der erste Vortrag einer neuen Veranstaltungsreihe statt, die von den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaften der Kölner und Bonner Universität gemeinsam organisiert wird. Professor Dr. Markus Brunnermeier, der die Edward S. Sandford Professur an der Princeton University innehat und Direktor des Bendheim Center for Finance ist, konnte für die Auftaktveranstaltung gewonnen werden. Entsprechend voll war der Vorlesungssaal, als er seinen Vortrag zum Thema „The Euro and the Battle of Ideas“ hielt. Nicht nur die Studierenden nutzten die Gelegenheit, um anschließend an den Vortrag Fragen zu stellen. Auch für die Mitglieder der beiden Fachbereiche gab es die Möglichkeit, sich auszutauschen und über Forschungsfragen zu sprechen.

Der kommende Vortrag dieser Veranstaltungsreihe wird im nächsten Semester in Köln stattfinden.  

 

Bonner Hochschultage für Schülerinnen und Schüler

Am 19. und 26. November 2016 veranstaltet die Zentrale Studienberatung der Universität Bonn gemeinsam mit den Fakultäten und dem Bonner Zentrum für Lehrerbildung (BZL) die „Bonner Hochschultage“, an denen sich Schülerinnen und Schüler der Oberstufe informieren und beraten lassen können. Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften beteiligt sich am 19. November 2016 mit einem Vortrag zum Thema "Das Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Bonn: Aufbau, Inhalte und Berufsperspektiven" sowie einer Schnuppervorlesung "Einführung in die Volkswirtschaftslehre". Termine, Orte und weitere Programmpunkte finden Sie hier.

Jahresgutachten der Wirtschaftsweisen

Der Sachverständigenrat hat am Mittwoch, 02. November 2016, sein Jahresgutachten 2016/17 an die Bundeskanzlerin übergeben. Der Sachverständigenrat befasst sich seit 1963 mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands und gibt auch in diesem Jahr Handlungsempfehlungen an die Bundesregierung. Frau Professorin Isabel Schnabel, die zu dem Gremium gehört und Ende 2015 an den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften wechselte, fasst die Einschätzungen folgendermaßen zusammen: „Die Bundesregierung soll sich nicht länger auf den Erfolgen der früheren Regierungen ausruhen und stattdessen endlich dringend notwendige Reformen anpacken“.
Ausführlicher wird Frau Prof. Schnabel das Gutachten im Rahmen des Dies Academicus am 07. Dezember 2016 (18:00 – 20:00 Uhr, Hörsaal XVII im Hauptgebäude) vorstellen. Hierzu sind sowohl interessierte Mitglieder der Universität als auch die Öffentlichkeit eingeladen.

Jahrestagung der DGF an der Universität Bonn

Im September kamen über 250 Wissenschaftler und Praktiker zur Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft an die Universität Bonn. Neben der Hauptrede von Professor Dr. Jean-Charles Rochet, Professor of Banking an der Universität Zürich, erwartete die Gäste ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm. An den zwei Tagen wurde intensiv über theoretische und empirische Forschungsfragen aus den Gebieten Finance, Banking und Insurance diskutiert. Im Vorfeld hatte es ein Doktorandenseminar gegeben, so dass auch junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ihre Ideen und Arbeiten vorstellen konnten. Professor Dr. Hendrik Hakenes, der die Konferenz maßgeblich mitorganisierte, zeigte sich erfreut, dass so viele Kolleginnen und Kollegen nach Bonn kamen: „Nach der ganzen Arbeit im Vorfeld ist es sehr schön zu sehen, dass die Konferenz so gut angenommen wird und viele gute und interessante Gespräche entstehen“.

Große Trauer um Professor Reinhard Selten

Fotoquelle: Volker Lannert/Uni Bonn Die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät trauert um Professor Reinhard Selten, der am 23. August 2016 im Alter von 85 Jahren verstorben ist, und gedenkt seiner Person sowie seiner herausragenden wissenschaftlichen Leistungen.

Professor em. Dr. Dr. h. c. mult. Selten, der 1984 an den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften wechselte, baute hier das Laboratorium für experimentelle Wirtschaftsforschung – BonnEconLab auf, das die erste Einrichtung dieser Art in Europa war und bis heute eine wichtige Rolle in der Forschung des Fachbereichs spielt. Zuletzt leitete er die Arbeitsgruppe „Rationalität im Lichte der experimentellen Wirtschaftsforschung“. Gemeinsam mit John Nash und John Harsanyi erhielt er für seine Beiträge zur Spieltheorie im Jahr 1994 den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften.

Auch als Person wurde Reinhard Selten außerordentlich geschätzt. Von Wegbegleitern wird er als warmherzig beschrieben. „Für die Entwicklung der Volkswirtschaftslehre in Deutschland war Reinhard Selten von höchster Bedeutung. Mit seiner Forschung hat er nachhaltig die Spieltheorie geprägt“, sagt Benny Moldovanu, der bei ihm 1991 promovierte und seit 2002 Professor für Mikroökonomik an der Universität Bonn ist. „Seine Aufgaben als Doktorvater und Betreuer hat er sehr ernsthaft wahrgenommen. Nicht nur ich habe, sondern auch der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften hat ihm viel zu verdanken.“

Der Rektor der Universität Bonn, Prof. Dr. Michael Hoch, drückte ebenfalls seine Wertschätzung und Trauer aus: „Reinhard Selten war einer der bedeutendsten deutschen Wissenschaftler mit höchster internationaler Reputation. Sein Tod macht uns sehr betroffen. Die Universität Bonn wird dieser herausragenden Persönlichkeit stets ein ehrendes Andenken bewahren.“

Fotoquelle: Volker Lannert/Universität Bonn

Zuwendung des Bundes und des Landes für mehr Qualität in Studium und Lehre

Insgesamt erhält die Universität Bonn ca. 17 Millionen Euro in der zweiten Förderphase des Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung erhielt Prorektorin Prof. Holm-Müller den Zuwendungsbescheid vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel. Auch der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften profitiert von dieser Zuwendung. So werden zum Beispiel zusätzliche Tutoren aus diesen Mitteln finanziert und das Studiengangsmanagement unterstützt.
Die Pressemitteilung der Universität Bonn zu der Veranstaltung finden hier.

Zusätzliche Stipendien für Promovierende - Förderantrag der BGSE erfolgreich

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat einen Antrag der Bonn Graduate School of Economics (BGSE) positiv bewertet. Die Aufnahme in das Graduate School Scholarship Programme (GSSP) des DAAD ermöglicht es der BGSE in den kommenden Jahren vier Promovierende für Stipendien zu nominieren. Zusätzlich zu den Stipendien erhalten die Doktoranden weitere Leistungen des DAAD. Die BGSE ist damit in zwei Förderprogrammen des DAAD für internationale Promovierende vertreten.

DGF Jahrestagung in Bonn

Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Finanzwirtschaft (DGF) wird in diesem Jahr von Mitgliedern des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften ausgerichtet und findet in Bonn statt (30.09.-01.10.2016). Eingeladen sind Forschende und Experten, die Interesse haben sich mit empirischen und theoretischen Forschungsfragen zu Modern Finance zu beschäftigen und auszutauschen. Jean-Charles Rochet, Professor of Banking an der Universität Zürich und IDEI Research Associate der Toulouse School of Economics, wird die Keynote Speak halten. In Vorbereitung auf die Konferenz wird bereits am 29. September 2016 ein eigenes Seminar für junge Nachwuchswissenschaftler angeboten. Im Rahmen des Doktorandenseminars können sie ihre eigenen Arbeiten vorstellen und haben die Gelegenheit diese mit führenden Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zu diskutieren.
Weiterführende Informationen zu der Tagung erhalten Sie hier.

Professor Jörg Stoye, Ph.D. verstärkt den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Im August 2016 hat Herr Professor Jörg Stoye, Ph.D. die Professur für Ökonometrie an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät übernommen. Vorher lehrte und forschte er an der Cornell University (2010-2016) und der New York University (2005-2010). Zu seinen Forschungsgebieten gehören die Ökonometrie und die Statistical Decision Theory, sodass er das Institut für Finanzmarktökonomie und Statistik unterstützt.

Wie entscheiden wir - und warum?

Dieser und ähnlichen Fragen geht das BonnEconLab seit über 30 Jahren nach. Gegründet wurde es von dem Nobelpreisträger Professor Reinhard Selten, der u.a. dadurch die experimentelle Wirtschaftsforschung vorantrieb. Aktuell können Interessierte als Probanden an den Experimenten teilnehmen und erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung.
Weitere Informationen erhalten Sie hier und hier.

Lehrpreise - Studienjahr 2015/2016

Auch in diesem Jahr wurden Lehrkräfte des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften für ihre hervorragende Lehre ausgezeichnet. Gewürdigt wurden unterschiedliche Lehrkonzepte und Lehrkräfte, die Studierende für die jeweiligen Themen begeistern konnten.

Professor Kube erhielt dabei den Preis, der vom Rektorat vergeben wurde, für seine Veranstaltung „Grundzüge der VWL: Einführung in die Mikroökonomik“. Die Studierenden des BA-Studiengangs Volkswirtschaftslehre zeigten sich begeistert von seiner fachlichen und didaktischen Kompetenz und der aktiven Einbeziehung der Teilnehmenden in den Unterricht.

Der Fachbereich selbst vergab drei Lehrpreise für Veranstaltungen aus den unterschiedlichen Studienprogrammen und Modulen. Professor Dr. Moritz Schularick begeisterte die Studierenden in seinem Kurs „Wirtschaftsgeschichte“ u.a. durch seine rhetorische Stärke und Professor Dr. Benjamin Born überzeugte die Teilnehmenden in seinem Masterkurs „Econometrics“ durch vorbildliche Erklärungen, eine sinnvolle Verknüpfung von Theorie und Praxis und eine Einführung in Programmierung. Vielseitig war auch die Begründung für die Würdigung von Professor Dr. Michael Vogts Mastervorlesung „Econometric Theory“, sein umfangreiches und gutes Unterrichtsmaterial wurde z.B. hervorgehoben.

Fakultätssommerfest 2016

Am 08. Juli 2016 fand das Sommerfest der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät statt. Das Fest begann mit der feierlichen Begrüßung der neuen Professorinnen und Professoren, der Verleihung der Lehrpreise und der Siegerehrung der Gewinner des Fakultätsfußballcups im Hörsaal D. Anschließend hatten alle Mitglieder der Fakultät bei gutem Wetter, leckerem Essen und Getränken die Möglichkeit sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Weitere Bilder finden Sie auf der Seite der Fakultät.

12. Tutorenpreisverleihung des Fachbereichs und der Fachschaft

Gemeinsam mit der Fachschaft VWL überreichte der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften am 08. Juni 2016 die Tutorenpreise für das Wintersemester 2015/16. Ausgezeichnet wurden 17 TutorInnen für ihre hervorragenden Leistungen. Prof. Dr. Hendrik Hakenes und Prof. Dr. Sebastian Kube wurden ebenfalls gewürdigt, da ihre Tutorengruppe jeweils am besten abschnitt. Zur Ermittlung der PreisträgerInnen wurden die Evaluationsergebnisse der Lehrveranstaltungen verglichen. 

Frau Vera Häckel, die als Studiengangsmanagerin durch die Veranstaltung führt, freute sich, dass die Preisverleihung in diesem Jahr wieder eine gelungene Veranstaltung war: „Die Evaluationsergebnisse nutzen wir natürlich für das interne Qualitätsmanagement, aber durch die Ergebnisse lässt sich auch immer belegen, welche sehr guten Leistungen die Studierenden, die als Tutoren arbeiten, hier leisten.“
Weitere Bilder und die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

Kontinuierlich exzellente Doktorandenausbildung

Das für 2016 aktuelle "Top 5% Economic Institution Ranking" von IDEAS bestätigt die exzellente Ausbildung von Bonner Doktoranden am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften: Die im international ausgerichteten, strukturierten Doktorandenprogramm unter dem Dach der BGSE promovierten Wissenschaftler belegen Platz 6 in Europa und Platz 27 in der Welt. Das Ranking bewertet die in Bonn promovierten Autoren. Weitere Informationen und das gesamte Ranking finden Sie hier.

Promotionsfeier der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät

_DSC3780.jpgDie Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät lud die erfolgreichen Doktorandinnen und Doktoranden des vergangenen Jahres Ende April zu einem feierlichen Festakt ein. Neben den Absolventinnen und Absolventen, deren Familien und Bekannte nahmen auch Mitglieder der Fakultät und des Rektorats sowie Dekane verschiedener Fakultäten teil. Weitere Informationen und die Bildergalerie können Sie hier einsehen.

Förderung der BGSE-Stipendien durch den Prof. Dr. Dr. Adolf Jöhr-Stiftungsfonds

In diesem Jahr vergibt die Bonn Graduate School of Economics (BGSE) erneut Stipendien aus Mitteln des Prof. Dr. Dr. Adolf Jöhr-Stiftungsfonds an hochbegabte Studierende und Doktoranden. Insgesamt stehen aus dem Fonds 5.800 Euro für Stipendien für Doktoranden zur Verfügung. Der Schweizer Ökonom Walter Adolf Jöhr (1910-1987) lehrte in St. Galle und bekam 1967 die Ehrendoktorwürde von der Universität Bonn verliehen.

2. Fakultätskarrieretag

Am 07. und 08. Juni 2016 lädt die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät die Studierenden zum zweiten Karrieretag, der von myjobfair organisiert wird, ein. Professor Dr. Alois Kneip, Prodekan der Fakultät, wird am zweiten Tag die Veranstaltung für die Studierenden des Wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichs um 10:00 Uhr eröffnen. Im Rahmen der Veranstaltung können sich Studierende gezielt bei den Ausstellern, z.B. der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht oder der Postbank, über Praktika und Stellen informieren. Wie auch im vergangenen Jahr ist es möglich sich vorab für ein Bewerbungscoaching (23.05.2016) anzumelden. Weitere Informationen dazu und zum Fakultätskarrieretag erhalten Sie hier.

Förderung durch Sparkassen-Finanzgruppe

bgse.gifDie Wirtschaftsförderung der Sparkassen Finanzgruppe e.V. vergibt  zwei Stipendien an die BGSE-Studenten Lukas Püttmann und Lucas ter Steege.

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Prof. Dr. Isabel Schnabel forscht und lehrt in Bonn

Isabel SchnabelProf. Dr. Isabel Schnabel wechselte von der Universität Mainz an den Bonner Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Die Ökonomin ist Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der die Bundesregierung berät. Ihr Spezialgebiet sind Banken- und Finanzkrisen.

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Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Bessel-Preis für Prof. Dr. Ulrike Malmendier, Ph.D.

Isabel SchnabelProf. Dr. Ulrike Mamendier, Ph.D. von der University of California Berkeley (USA) forscht ein Jahr am Bonner Fachbereich Wirtschaftswissenschaften mit der Förderung der Alexander von Humboldt-Stiftung.
Prof. Dr Hendrik Hakenes hat die international renommierte Ökonomin für den Bessel-Preis vorgeschlagen.

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Foto: Genevieve Shiffrar, Oakland, Calif.

Siebte Ausgabe des studentischen "The Bonn Journal of Economics" erschienen

Bje_logo.gifIm Dezember 2015 ist am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften die siebte Ausgabe der studentischen Fachzeitschrift "The Bonn Journal of Economics" erschienen. Das Journal ist kostenlos in Printform im Juridicum oder elektronisch unter http://www.bje.uni-bonn.de erhältlich.

Kontakt: bje@uni-bonn.de
 

 

 

 

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